Arbeit, Armut, Angst – sind wir alternativlos?

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Gelsenkirchen: Bleckkirche | Am 21. Mai 2014 stellen sich die Hartz-IV-Rebellin Inge Hannemann und Sozialpfarrer Dieter Heisig Fragen zu diesen Attributen, die seit der Arbeitsmarktreform Agenda 2010 nicht mehr wegzudenken sind. Während unter Arbeit, Armut und Angst, der Ist-Zustand und auch geplanten Neuerungen im Hartz-IV-Gesetz näher betrachtet werden, können auch unter dem Punkt „alternativlos“ neue Wege diskutiert werden. Es ist auch eine rege Teilnahme des Publikums erwünscht. Diese Veranstaltung will sich mehr den unausgeschöpften Möglichkeiten widmen, die durch ein reges Bürgerengagement erreicht werden könnten.

Inge Hannemann ist seit ihrer Suspendierung durch das Jobcenters Hamburg-Altona sehr aktiv, wenn es um die Abschaffung der Sanktionen und Hartz IV geht. Eine entsprechende Petition wurde beim Bundestag eingereicht und bekam binnen weniger Wochen ca. 90.000 Unterstützerunterschriften. Getragen wird das Thema jedoch von mehreren Bürgern und Bürgerinnen in Deutschland. Inge Hannemann besucht Veranstaltungen, wird zu bekannten Fernsehformaten eingeladen und auch die Tagesschau berichtet. Das Thema ist also mittlerweile sehr öffentlich geworden.

Dieter Heisig, Sozialpfarrer des Industrie- und Sozialpfarramts (ISPA), leitet die Gelsenkirchener Hartz-IV-Selbsthilfegruppe und ist ganz nah dran, an der sozialen Entwicklung in der Stadt. Wie sich Arbeit, Armut und Angst in der Region bemerkbar machen, wird aus seiner Sicht in der Veranstaltung beleuchtet werden. Ist Gelsenkirchen wirklich so alternativlos? Oder wie kann der Gelsenkirchener Appell bzw. der öffentlich geförderte Beschäftigungssektor auch eine Chance für Langzeitarbeitslose in dieser Stadt sein? Diesen und mehreren Fragen stellen sich die Gäste.

Die Veranstaltung findet mit der Bürgerinitiative „Stellenanzeigen“ in Kooperation mit der Bleckkirche – Kirche der Kulturen am 21. Mai 2014 um 18 Uhr in der Bleckkirche, Bleckstraße 1 in 45889 Gelsenkirchen statt.
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