Engagiert und kreativ für eine bessere Bildung

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Auf Einladung der Gelsenkirchener SPD besuchte die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Manuela Schwesig am Montag das Jugendheim Fritz-Steinhoff-Haus in Bismarck, um sich hier über das Projekt „Bildung(s)gestalten“ zu informieren.

ge. An dem Besuch nahmen auch die Gelsenkirchener SPD-Vorsitzende Heike Gebhard, Joachim Poß (MdB) sowie die Schirmherrin des Projekts, Bürgermeisterin Gabriele Preuß, teil. Sie alle lauschten gespannt den Ausführungen der Projektträger und beteiligten Jugendlichen, die ausführlich über die Aktivitäten, die im Rahmen des Projekts für Kinder und Jugendliche angeboten werden.

„Bildung(s)gestalten“ ist ein dreijähriges Modellprojekt, das an fünf Standorten in Nordrhein-Westfalen von der Arbeitsgemeinschaft Offene Türen Nordrhein-Westfalen (AGOT-NRW) durchgeführt wird. Am Standort Bismarck ist der Bauverein Falkenjugend Kooperationspartner. Gefördert wird das Projekt durch das Land NRW und die Anneliese-Brost-Stiftung, die das Projekt mit 250.000 Euro unterstützt. „Ohne diese Finanzspritze hätten wir das Projekt nicht durchführen können, denn hierdurch konnten wir den Eigenanteil, den wir leisten mussten, sicher stellen“, erklärte der AGOT NRW-Vorsitzende Willi Liebig zum Auftakt der Präsentation.

Besonders beeindruckend war die Vielfalt der Aktivitäten, mit denen sich die Kinder und Jugendlichen miteinbringen. Tanz- und Musikgruppen, die Bismarcker Kinderküche, eine Zukunftswerkstatt und ein Street-Art-Projekt für Mädchen sind dabei nur einige Beispiele für die Kreativität der Teilnehmer. Ein weiterer positiver Aspekt der „Bildung(s)gestalten“ ist die Tatsache, dass auch viele Eltern in das Projekt mit eingebunden sind und sich gemeinsam mit ihren Kindern engagieren.

Auch Manuela Schwesig, die sich als Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern besonders für soziale Projekte interessiert, war beeindruckt von der Vielfalt der Angebote, die das Team um Projektkoordinatorin Katia Heibel seit dem Start im Oktober 2011 entwickelt hat. „Ich finde es gut, dass die Kinder und Jugendlichen hier zeigen, dass sie Interesse daran haben, ihr Lebensumfeld mitzugestalten und dass sich auch ihre Eltern miteinbringen. Aus solchen Projekten muss ein Regelangebot werden“, erklärte Schwesig zum Abschluss und verwies auf das Regierungsprogramm der SPD im Bund, das höhere Steuern auf Spitzeneinkommen vorsieht, mit denen dann mehr Ausgaben für Bildung finanziert werden sollen.
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