Finanzamt: Umzug abgeschlossen, Nachfolgenutzung für Finanzamt-Süd ungeklärt

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Der Stadtverordnete Frank-Norbert Oehlert ist mit der Situation unzufrieden

Das gemeinsame Finanzamt Gelsenkirchen wird heute eröffnet. Die alten Gebäude in Gelsenkirchen und Buer sind geräumt. Wie aber geht das Land und die Stadt mit dem freigezogenen Gebäude des Finanzamtes Gelsenkirchen-Süd an der Zeppelinallee um? Es handelt sich um ein städtebauliches Kleinod des sog. Backsteinexpressionismus an prominenter Stelle. Trotzdem vermutet der CDU-Stadtverordnete für die Altstadt, Frank-Norbert Oehlert, nichts Gutes. Abschreckendes Beispiel sei für ihn die Polizeiwache Süd, deren weiteres Schicksal seit Jahren ungeklärt ist. Der bisherige Umgang mit diesem Objekt verheiße nichts Gutes für die Folgenutzung des weit größeren Gebäudes des Finanzamtes Gelsenkirchen-Süd.

„Bereits 2011 habe ich angemahnt, ein schlüssiges Nachfolgenutzungskonzept noch vor dem Umzug zu entwickeln und mit den Bürgern zu diskutieren. Geschehen ist aber leider nichts. Ein weiterer langer Leerstand, wie bei der ehemaligen Polizeiwache an der Overwegstraße, ist aus städtebaulicher Sicht nicht hinnehmbar. Die Stadt kann aber auch nicht der Reparaturbetrieb für das Land werden. Das Land steht in der Verpflichtung, für eine gute und langfristige Nachfolgenutzung zu sorgen. Denn auch für die öffentliche Hand gelte: “Eigentum verpflichtet““, erklärt der CDU-Stadtverordnete Oehlert.
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1 Kommentar
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Heinz Kolb aus Gelsenkirchen | 04.05.2015 | 18:56  
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