Internationaler Frauentag - DGB-Frauen wollen nicht zurück an den Herd

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Setzten sich auch bei trüben Regenwetter in der Fußgängerzone in Buer für Lohngleichheit und ein modernes Frauenbild ein: die DGB-Frauen am Internationalen Frauentag. (Foto: Privat)
Gelsenkirchen: buer | Am Internationalen Frauentag am vergangenen Mittwoch thematisierten die DGB-Frauen in der Fußgängerzone von Buer die Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern.
„Eine durchschnittliche Schlechterbezahlung von Frauen von 21 Prozent bei gleicher Arbeit wollen wir nicht mehr hinnehmen“, sagte Brigitte Becker, die Vorsitzende der DGB-Frauen in der Emscher-Lippe-Region. Diese Hauptforderung stellten die DGB-Frauen und verteilten Geschenktüten mit Informationen und kleinen Energiespendern für die lange Durststrecke bis zur Erreichung ihrer frauenpolitischen Ziele.
Große Ablehnung zeigten die Gewerkschaftsfrauen zu rechten und religiösen Familienkonzepten, die die Berufstätigkeit von Frauen in Frage stellen wollen. Obwohl die Frauenerwerbstätigkeit ständig steige, wollten extremistische, religiöse und rechte Gruppierungen Frauen zurück an den Herd zwingen. „Wir werden diesen Kräften entscheidend entgegen treten und ein modernes Frauenbild dagegen setzen, das für Lohngerechtigkeit und eigenständige Existenzsicherung und Altersvorsorge steht!“, gibt sich die DGB-Frauenvorsitzende kämpferisch.
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Sandra Stoffers aus Gelsenkirchen | 12.03.2017 | 12:50  
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