Jugendlandtag 2016: „Eine sehr gute Erfahrung“

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Nach ihrem „Gastspiel“ auf den Plätzen der beiden SPD-Landtagsabgeordneten schilderten die Jugendlichen ihre Erfahrungen in Düsseldorf. Foto: David Peters
Gelsenkirchen: August-Bebel-Haus |

Masie Bachtiar (17), Schüler am Max-Planck-Gymnasium und Lisa-Katharina Schumann (17), Schülerin am Gauß-Gymnasium, nahmen beim 8. Jugendlandtag drei Tage lang die Plätze der Abgeordneten Heike Gebhard und Markus Töns ein. „Eine sehr gute Erfahrung war das“ schildern beide.

Auf der Tagesordnung standen für die Jugendlichen dabei zwei Anträge: Die „Ermöglichung eines Gesellschaftswissenschaftlichen Abiturs“ und die „verpflichtende Einführung eines Politikprojekts an den Weiterführenden Schulen“.
„Zu den Anträgen haben wir dann in der SPD-Jungendlandtagsfraktion Änderungsanträge erarbeitet und die anschließend in einer Plenarsitzung diskutiert“, beschreiben die beiden die hauptsächliche Tätigkeit im Jugendlandtag.


Lisa-Katharina beschäftigte sich dabei mit dem Antrag zur Einführung eines verpflichtenden Politikprojekts an weiterführenden Schulen während Masie am Antrag auf Ermöglichung eines Geisteswissenschaftlichen Abiturs arbeitete.
Masie Bachtiar fand den Blick hinter die Kulissen interessant. „Man hat einen realistischen Einblick bekommen. Der Tagesablauf war gut gefüllt, sodass man am Abend schon geschafft war. Der ganze Jugendlandtag wirkte auch nicht gestellt.“
Lisa-Katharina bekennt: „Ich hatte mir gar keine Gedanken um die Finanzierung der Vorhaben gemacht und dachte, dass wir nur inhaltlich diskutieren. Aber in der SPD-Fraktion haben wir auch darüber sehr ernsthaft diskutiert.“

Drei Tage reicheneinfach nicht aus


Einig sind sich Lisa-Katharina und Masie bei ihrem Fazit: „Den Jugendlandtag kann man empfehlen, aber noch besser wäre es, wenn er länger dauern würde. Drei Tage waren zu kurz! Wir hätten für die inhaltlichen Diskussionen noch einen Tag mehr gebraucht.“
Heike Gebhard und Markus Töns versprachen, diesen Wunsch mit nach Düsseldorf zu nehmen und riefen dazu auf, dass man sich jetzt schon für den nächsten Jugendlandtag bewerben könne, wobei aufgrund der Wahlen in Land und Bund im kommenden Jahr noch unklar sei, wann er stattfinden wird.
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