Mitbestimmen: Gelsenkirchen startet Einbürgerungsoffensive

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Die Stadt Gelsenkirchen startet eine Einbürgerungsoffensive: Nach und nach werden rund 20.000 Briefe an die Personen verschickt, die die Grundvoraussetzungen für die Einbürgerung erfüllen.

Mitgestalten, mitentscheiden und mitbestimmen – das sind die ausschlaggebenden Gründe für eine Einbürgerung und damit für die Entscheidung, die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen. Viele Einwohner ohne deutsche Staatsangehörigkeit leben bereits seit vielen Jahren in Gelsenkirchen und fühlen sich in dieser Stadt heimisch; sie können jedoch nicht uneingeschränkt und aktiv am städtischen Leben teilnehmen.

Aktiv am städtischen Leben teilnehmen

Die deutsche Staatsangehörigkeit bringt die Garantie aller staatsbürgerlichen Rechte mit sich. Eingebürgerte können mitbestimmen, wie in Gelsenkirchen, im Land Nordrhein-Westfalen, in Deutschland und auch in Europa Politik gemacht wird und durch wen.
Mit der Einbürgerung ist auch ein freier Zugang zu allen Berufen verbunden; damit steigen die Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Die Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung entfällt mit der Einbürgerung und somit auch der regelmäßige Gang zu Behörden und Botschaften. Reisen innerhalb der Europäischen Union und in viele außereuropäische Länder können ebenfalls problemlos angetreten werden.
Voraussetzung für die Einbürgerung in den deutschen Staatsverband ist unter anderem der ununterbrochene gewöhnliche und rechtmäßige Aufenthalt im Inland über einen Zeitraum von acht Jahren. Ist der Einbürgerungsbewerber mit einem oder einer Deutschen seit mindestens zwei Jahren verheiratet, reicht ein solcher Aufenthalt von drei Jahren.

Deutschkenntnisse und Straffreiheit

Inwieweit die zusätzlichen Einbürgerungsvoraussetzungen wie zum Beispiel Deutschkenntnisse oder Straffreiheit vorliegen und insbesondere die wirtschaftlichen Verhältnisse ausreichen, wird in einem Beratungsgespräch, das von dem Team Einbürgerungen des Bürgerservices angeboten wird, erörtert.
Die betroffenen Personen werden dort nach und nach über die allgemeinen Möglichkeiten des Erwerbs der deutschen Staatsangehörigkeit informiert.
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