Rat stimmt Verkauf zu - Walcker-Orgel reist nach Papenburg

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Die ehemals im Hans-Sachs-Haus installierte historische Walcker-Orgel zieht gen Norden nach Papenburg, wo sie in die „europäische Orgelstraße“ eingebunden wird. (Foto: Stadt Gelsenkirchen)
Mit großer Mehrheit hat der Rat der Stadt Gelsenkirchen in seiner Sitzung vom 18. Mai dem Verkauf der ehemals im Hans-Sachs-Haus installierten Walcker-Orgel zugestimmt.
Wie bereits Mitte April angekündigt, kann das renommierte Instrument damit voraussichtlich ab Anfang 2019 in der katholischen Kirche St. Antonius in Papenburg erklingen.
Die historische Konzertorgel wird dabei eingebunden in die „europäische Orgelstraße“ von Schwerin über Bremen, Verden und Emden bis in die Niederlande, kommt aber auch bei Gottesdiensten und in der Organisten-Ausbildung zum Einsatz.
Vor zehn Jahren wurde die Orgel auf der Basis der Walcker-Originalpläne durch die Orgelbaufirma Seifert (Kevelaer) fachkundig restauriert und der Spieltisch auf den neuesten technischen Stand gebracht. Doch ein Wiederaufbau in Gelsenkirchen war räumlich nicht mehr möglich.
Die Stadt Gelsenkirchen verkauft die Walcker-Orgel zu einem symbolischen Preis von 1 Euro mit Eigentumsübergang zum 1. Januar 2056, die Pfarrei trägt alle Kosten für Um- und Einbau, die auf zirka 1 Million Euro geschätzt werden.
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