SPD - Fraktion diskutierte Planungen für Kita - Bau an der Steeler Straße vor Ort

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Bürgermeisterin Martina Rudowitz (SPD) und SPD - Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt, vor Ort auf der Baustelle. (Foto: SPD - Gelsenkirchen)
Gelsenkirchen: SPD - Ratsfraktion |

Bürgermeisterin Martina Rudowitz hatte heute Morgen zu einem Ortstermin an der Ecke Steeler Straße/Schemannstraße eingeladen, um über den geplanten Bau einer neuen Kita zu diskutieren. Mit dabei waren unter anderem SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Klaus Haertel, der Geschäftsführer der GGW Harald Förster sowie Vertreter des Bürgervereines, der Kaufmannschaft vor Ort und aus der Bezirksvertretung. Seitens der Stadtverwaltung waren Stadtdirektor Dr. Manfred Beck sowie Chantal Ojstersek und Peter Bürgel vom Referat Verkehr anwesend.

Eingangs stellten Harald Förster und Stefan Eismann für den Bauträger GGW das Vorhaben anhand von Plänen ausführlich dar. Geplant ist eine Kombination aus Seniorenwohnungen in den Obergeschossen und einer zweigruppigen Kita im Erdgeschoss.

Das neue Gebäude ersetzt drei inzwischen abgerissene Schrottimmobilien und füllt zusätzlich eine seit Jahren bestehende Baulücke an der Stelle.


„Das geplante Gebäude ist nicht nur architektonisch ansprechend. Es wertet den gesamten Bereich auf, weil zusätzlich zum Kita - Angebot noch sehr hochwertige Seniorenwohnungen geschaffen werden. Das passiert zudem in einer Lage, wie sie mit Einkaufsmöglichkeiten, Busverbindung und Sparkasse in unmittelbarer Nähe für Senioren günstiger kaum sein kann, “ bewertete Dr. Klaus Haertel die Situation vor Ort.

Bürgermeisterin Martina Rudowitz wies insbesondere auf die fehlenden Kita-Plätze hin.


„Durch die vermehrte Zuwanderung fehlen uns allgemein Kita-Plätze, aber hier genau in dem Bereich von Rotthausen brauchen wir sie ganz besonders. Gerade für die Kinder der Menschen, die neu zu uns gekommen sind, ist der Besuch einer Kita unverzichtbar, wenn die Integration schon vom Start weg gelingen soll.“

In einer teils kontrovers geführten Diskussion kamen auch Bedenken zur Sprache, die sich vor allem auf die Lage an der viel befahrenen Steeler Straße, die künftige Parksituation und den Zugang zur Kita bezogen.

Hierzu Bürgermeisterin Martina Rudowitz: „Vielleicht gibt es bessere Standorte für Kindergartenplätze, aber wir brauchen sie eben genau hier. Vieles an Problemen wird schon in der Planung der GGW berücksichtigt und auch Fragen wie die Parksituation oder die Querung der Steeler Straße erscheinen mir durchaus lösbar. Und natürlich wird es Verbesserungen geben, wenn die ersten Erfahrungen da sind. Dazu gehört dann vielleicht, dass wir die zulässige Geschwindigkeit vor Ort absenken und die Ampel anders schalten. Ich jedenfalls will die Chance nicht vorbeiziehen lassen, eine Win - Win-Situation für Kinder, Eltern und Senioren zu schaffen und gleichzeitig einen Neubau zu errichten, der den gesamten Stadtteil aufwertet.“
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