SPD-Ratsfraktion: Die Zukunftschancen der Region hängen nicht entscheidend vom „new park“ ab

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Dr. Klaus Haertel (Foto: SPD- Gelsenkirchen)
Gelsenkirchen: SPD- Ratsfraktion | Die Zukunftschancen der Emscher-Lippe-Region hängen nach Ansicht der SPD-Ratsfraktion Gelsenkirchen nicht entscheidend vom Projekt „new park“ ab. Daneben gilt es vielmehr viele andere Ansätze zu unterstützen, die sich aus neu entstehenden Leitmärkten für die Region entwickeln.
„In diese Richtung gehen die Überlegungen der Oberbürgermeister und Landräte aus der Region und deshalb freue ich mich auch über die jetzt zugesagte Unterstützung von Minister Garrelt Duin für deren Initiative“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Klaus Haertel.

„Von weit größerer Bedeutung als die Bürgschaftsentscheidung in Sachen „new park“ ist für Gelsenkirchen die Tatsache, dass der Minister mit der Ankündigung des Projektes „Umbau 21“ auch gleich konkrete Entscheidungen verbunden hat, die der Emscher-Lippe-Region unmittelbar helfen. Mit den 1,7 Millionen Euro für die Machbarkeitsstudie zur Umnutzung von Westerholt 1/2 fällt am Montag der Startschuss für ein Projekt, das gerade für Gelsenkirchen und Herten zukunftweisend ist“, so Dr. Haertel.

Kritisch setzt sich Fraktionsgeschäftsführer Dr. Günter Pruin mit den Äußerungen von Wolfgang Heinberg (CDU) zum Thema auseinander.

„Es ist ja nicht so, dass 7.000 Arbeitsplätze gleich morgen ausschließlich für die Emscher-Lippe-Region entstanden wären, wenn das Land die Bürgschaft gegeben hätte. In den letzten 15 Jahren gab es jedenfalls kein ernsthaftes Interesse und die Risikobewertung der Wirtschaftsprüfer ist ja auch nicht aus der Luft gegriffen. Insofern sind die Krokodilstränen von Herrn Heinberg ein Stück weit umsonst vergossen. Realistisch gesehen ist die Zeit der Ansiedlung von Großbetrieben mit tausenden von Arbeitsplätzen – und nur für solche ist das Areal gedacht – wohl vorbei. Wenn wir die Region voran bringen wollen, dann macht es mehr Sinn, auf die Entwicklung der neuen Leitmärkte in Logistik oder industrienaher Dienstleistung zu setzen und die Nutzung ehemaliger Industriebrachen voranzutreiben. Das ist unter anderem ja auch das Ziel des „Projekt Umbau 21“ und der Initiative der Oberbürgermeister,“ so Dr. Pruin
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