Totzeck: Die Bürgerinnen und Bürger sollen entscheiden!

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In ihrer Fraktionssitzung am 14.11.2016 hat die CDU die weitere Entwicklung der Bäderlandschaft in Gelsenkirchen erneut ganz intensiv diskutiert und folgenden Beschluss gefasst:
1. Die Hallenbäder Buer und Horst bleiben erhalten – das ist für die CDU gesetzt!
2. Das Zentralbad muss in der Gelsenkirchener City bleiben und wird an gleicher Stelle neu gebaut!
3. Das Sport-Paradies wird einer grundlegenden Überplanung unterzogen, zukunftsfähig saniert und umgebaut sowie zum “Sportcampus Schalke Arena“ im ARENA PARK weiterentwickelt. Das heutige Wellenbadbecken wird zu einem wettkampftauglichen Sportschwimmbecken umgebaut.
4. Der Neubau eines Hallen- und Freibades an der Caubstraße, wie von der SPD vorgeschlagen, wird von der CDU abgelehnt
5. Die Bürgerinnen und Bürger sollen über die Zukunft des Sport-Paradieses oder den Neubau an der Caubstraße mitentscheiden.

„Die Frage, wie es mit der Bäderlandschaft in Gelsenkirchen in Zukunft weitergehen soll, ist eine langfristige und für Generationen bindende Entscheidung, die in Ruhe getroffen werden muss. Dafür müssen Zahlen präsentiert und Alternativen abgewogen werden. Und vor allem müssen die Bürgerinnen und Bürgern in Gelsenkirchen beteiligt werden“, erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU Christina Totzeck.

„Der Vorschlag der SPD, sowohl Sport-Paradies als auch das Zentralbad zugunsten eines Neubaus an der Caubstraße niederzulegen, stößt nicht nur bei uns auf Ablehnung. Abgesehen von der Frage, ob sich das Gelände an der Caubstraße überhaupt eignet, bleiben bislang noch zu viele Fragen offen. Wir wollen den Standort Sport-Paradies im ARENA PARK nicht so einfach aufgeben. Ganz im Gegenteil, für uns wäre sogar denkbar, das Areal zum “Sportcampus Schalke Arena“ weiterzuentwickeln. Das Sport-Paradies im Bereich Berger Feld ist mit der Veltins-Arena, dem Schalke-Museum, dem Kino und den vielen neuen gastronomischen Einrichtungen ein wesentlicher Baustein der Marke ARENA PARK. Ein Wegfall des Sport-Paradieses oder des Schalke-Museums würde die Zielsetzung, den ARENA PARK auch touristisch weiter zu entwickeln und zu stärken, nicht nur gefährden, sondern die Gesamtkonzeption von Sport, Freizeit, Erholung und Gastronomie deutlich schwächen. Auch im Kontext des Sportleistungszentrums in der Gesamtschule Berger Feld spielt das Sport-Paradies eine besondere Rolle. Für uns ist es aus den Gesamtzusammenhängen daher nicht wegzudenken!“, führt Totzeck weiter aus.

Für das Zentralbad vertritt die CDU die Position, an gleicher Stelle einen Ersatzneubau zu schaffen und mit den Arbeiten dafür dann zu beginnen, wenn das Sportparadies im ARENA PARK nach seinem Umbau die Besucherkapazitäten und Schul- und Vereinsschwimmangebote aufnehmen kann.
Totzeck: „Wenn die Bürgerinnen und Bürger wissen, dass sie nach ein bis zwei Jahren ein neues modernes Bad im Stadtsüden erwartet, werden sie sicherlich eher bereit sein, vorübergehend auf die anderen Standorte in der Stadt auszuweichen. Insgesamt gehen wir davon aus, dass ein Zeitraum von fünf bis sieben Jahren einzukalkulieren ist, um sukzessive eine Neuorientierung und Neuaufstellung in der gesamten Bäderlandschaft zu organisieren. Die Projekte Zentralbad und Sport-Paradies müssen und dürfen auch nicht zeitgleich begonnen werden, so dass Ausweichmöglichkeiten für die jeweilige Umbau- und Neubaudauer bestehen bleiben. Eine Not, deswegen an der Caubstraße einen neuen Schwimmstandort zu schaffen und das Sport-Paradies aufzugeben und damit gleichzeitig den ARENA PARK zu gefährden, sehen wir deswegen aber nicht.“

Die CDU-Fraktion wird daher auf die Verwaltung zugehen und die Forderung formulieren, Planungen für den Standort des Sport-Paradieses im Berger Feld und den Neubau des Zentralbades am heutigen Standort zu entwickeln und der Öffentlichkeit vorzustellen. Zu einer offenen und transparenten Diskussion gehören natürlich auch Zahlen und Fakten über die Finanzierung. Nur eindimensional und schnellschussartig in Richtung Caubstraße zu planen, wird der grundsätzlichen Bedeutung dieses Themas nicht gerecht. Totzeck: „Das Interesse an diesem Thema ist in der Bevölkerung immens. Wir haben die Chance, die Bürgerinnen und Bürger in Gelsenkirchen an dieser Entscheidung zu beteiligen. Das sind wir ihnen als Kommunalpolitiker schuldig. Sie sollten mitbestimmen dürfen, ob das Sport-Paradies und das Zentralbad abgerissen werden sollen oder nicht, und am Standort Caubstraße Ersatz geschaffen wird oder nicht. Eine geeignete Gelegenheit dafür wäre aus unserer Sicht der Termin der Landtagswahl am 14.Mai nächsten Jahres.“
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Jürgen Hansen aus Gelsenkirchen | 18.11.2016 | 08:40  
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