Zukunft gestalten statt Gegenwart verwalten

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„Wirtschaftsförderung ist nicht nur ein zentrales Zukunftsthema für die Stadt, sie gehört auch zur Marken-DNA unserer Partei. Deshalb werden wir uns mit diesem Thema intensiver beschäftigen“, kündigte der CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Heinberg vor dem Arbeitskreis Kommunalpolitik der Ratsfraktion an. Für die CDU gehören zur kommunalen Wirtschaftsförderung zentrale Aspekte: der Wirtschaftsstandort, der Arbeitsmarkt, die Lebensqualität mit den weichen Faktoren sowie die Standortpolitik.

Präventive Standortpolitik
Mit einer präventiven Standortpolitik will die CDU aus dem von der SPD gepflegten Kreislaufmodell „allgemeiner Besorgnis, dem Beklagen der Situation und dem Zusehen“ ausbrechen. Ganzheitlich sieht die Union eine erfolgreiche Standortpolitik – mit den Themenkomplexen „Wohnen, Kinderbetreuung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Kultur, Bildung und Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit“. Hier könne und müsse die Stadt auch als Stärkungspaktkommune handeln. „Die SPD kann nur den Ist-Zustand beklagen. Wir wollen vor allem die Struktur stärken. Wir brauchen eine Wirtschaftförderung 2.0, die moderiert, koordiniert, aktives Krisenmanagement betreibt und initiativ handelt“, so Heinberg.

Bessere Vernetzung
Zudem benötige Gelsenkirchen ein optimiertes Flächenmanagement und eine aktivere Flächenvermarktung, eine deutlich verbesserte Mittelstands- und Gründungsförderung, einen Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit sowie eine bessere Kooperation der Westfälischen Hochschule mit der lokalen Wirtschaft. Nur zu einem attraktiven Standort kämen neue Firmen und damit auch neue Arbeitsplätze. Gelsenkirchen müsse sich viel mehr Vernetzen, zum Beispiel mit Metropole Ruhr GmbH, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des RVR. „Wir wollen Zukunft gestalten, während die anderen die Gegenwart verwalten wollen“, sagte Heinberg.
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