140 Floristinnen in Gelsenkirchen Blumen - Profis bekommen mehr Geld für den „kreativen Job am Blumenstrauß“

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„Blumen-Cent“: Genau einen Cent mehr als auf diesen Briefmarken verdienen Floristinnen pro Stunde mehr – 26 Cent. Am Monatsende haben sie damit im Oktober erstmals 44 Euro mehr im Portemonnaie. Das teilt die Floristen-Gewerkschaft IG BAU mit.
Gelsenkirchen: IG Bau |

Der „kreative Job am Blumenstrauß“ wird ab sofort besser bezahlt: Floristinnen in Gelsenkirchen bekommen mehr Geld. Ab Oktober gibt es ein Lohn-Plus von 2,6 Prozent. Darauf hat die Floristen-Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. In Gelsenkirchen sind rund 140 Floristinnen beschäftigt. „Eine ausgebildete Floristin, die den ganzen Tag im Blumenladen arbeitet, verdient jetzt 1.734 Euro. Damit hat sie am Ende des Monats 44 Euro brutto mehr im Portemonnaie“, sagt Susanne Neumann von der IG BAU Emscher-Lippe-Aa. Eine langjährige Floristin gehe mit einem Bruttolohn von 2.019 Euro nach Hause.

Auch die Azubis der Floristik-Branchen schneiden besser ab: Im Schnitt bekommt eine angehende Floristin jetzt gut 15 Euro mehr Geld pro Monat. „Der Blumenhandel hat Nachwuchsprobleme. Schon deshalb ist es notwendig, den Beruf der Floristin finanziell attraktiver zu machen. Das haben die Arbeitgeber eingesehen“, so Bezirkschefin Neumann.

Die IG BAU Emscher-Lippe-Aa rät den Floristinnen in Gelsenkirchen, ihre Lohnabrechnung für den Oktober zu kontrollieren: „Wer in der Gewerkschaft ist, hat Anspruch auf das Lohn-Plus.“ Wenn Chefs versuchten, dies zu umgehen, helfe ein Anruf bei der Info-Hotline der IG BAU: 0391 / 40 85 222 (Festnetztarif). Übrigens ist die Floristik nach Angaben der IG BAU „fest in Frauenhand“: Knapp 95 Prozent aller Beschäftigten seien weiblich.
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