Ausbildung schafft Perspektive

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Mitglieder der aktion650 mit dem Auszubildenden Kevin Linner (vorne). (Foto: Lukas Huth / KjG Diözesanverband Essen)

Die katholische junge Gemeinde (KjG) im Bistum Essen fördert mit der "aktion650" eine Ausbildungsstelle beim Förderkorb in Gelsenkirchen. Zum 30-jährigen Bestehen lud der Förderkorb zum Tag der offenen Tür ein. Eine gute Gelegenheit, um Kevin Linner, der zum Kaufmann für Büromanagement ausgebildet wird, zu besuchen.

Seit 1985 fördert die aktion650 Ausbildungsplätze für Jugendliche, die es schwer haben eine passende Stelle zu finden. Mit regelmäßigen Spenden setzt die KjG damit ein Zeichen gegen Jugendarbeitslosigkeit und schafft gleichzeitig ein Gespür für die Problematik. Aus unterschiedlichen Gründen finden Jugendliche oft keinen passenden Ausbildungsplatz. Manchmal fehlt der entsprechende Schulabschluss oder die richtigen Strukturen und Perspektiven. Mit dem Förderkorb wurde ein Partner gefunden, der ein Spezialist in der Jugendberufshilfe ist. Seit Oktober 2016 unterstützt die aktion650 die Ausbildungsstelle mit 4.800 Euro im Jahr. Die aktion650 sammelt dabei Spendenerlöse von Einzelpersonen oder KjG-Gruppen, um damit gezielt neue Ausbildungsplätze zu schaffen.

Im Förderkorb arbeiten rund 30 Mitarbeiter – darunter Pädagogen, Hauswirtschaftler, Verwaltungsangestellte und Handwerker – und unterstützen, beraten und helfen Jugendlichen den richtigen Start ins Berufsleben zu finden. Jedoch ist es nicht die Regel, dass die Jugendlichen direkt beim Förderkorb ihre Ausbildung absolvieren. Vielmehr ist die Einrichtung eine Anlauf- und Beratungsstelle, die beim Übergang ins Berufsleben mit Rat und Tat zur Seite steht. Klares Ziel ist es daher, dass Linner sobald sich die Möglichkeit bietet, zu einer anderen Firma wechselt, um dort seine Ausbildung zu beenden.
Mehrere Mitglieder der aktion650 folgten der Einladung und lernten den
Auszubildenden Linner kennen und kamen auch mit Geschäftsführer Holger Ott, der sich begeistert über seinen Auszubildenden zeigte, ins Gespräch. Zuverlässig, pünktlich und engagiert sei der angehende Kaufmann, der mittlerweile die Barkasse selbständig führe und für die Ablage zuständig sei. Linner zeigte den Besuchern sein Büro, das er mit seinem Ausbilder Holger Skrok teilt. „Der direkte Kontakt und Austausch mit meinem Ausbilder ist perfekt. Offene Fragen können direkt geklärt werden“, so Linner. Gerade die praktische Arbeit im Betrieb mache ihm Freude, erklärte der Auszubildende den Besuchern. Auch in Bezug auf die Berufsschule zeigte er sich zuversichtlich, auch wenn er sich dort ganz schön ins Zeug legen müsse.
„Das macht Mut, sich auch in Zukunft für die Perspektiven von jungen Erwachsenen stark zu machen!“, so das aktion650-Mitglied Melanie Schulz.
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