Der Bereich Innere Medizin im MHG ist neu aufgestellt

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Palliativ-Medizin im Marienhospital Gelsenkirchen 30.05.2017
Gelsenkirchen: Marienhospital Gelsenkirchen | Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Gerald Meckenstock leitet Klinik für Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin im MHG

Im Bereich der Inneren Medizin hat sich das Marienhospital Gelsenkirchen neu aufgestellt. Seit dem 1. Juli hat Chefarzt Privat-Dozent Dr. Gerald Meckenstock die Leitung der Klinik für Onkologie, Hämatologie und Palliativmedizin im MHG übernommen. Die neue Klinik im MHG ist spezialisiert auf die Behandlung von Krebs- und Bluterkrankungen sowie auf die palliativmedizinische Behandlung.

Dr. Gerald Meckenstock: „Im Fachbereich Onkologie und Hämatologie betreuen mein Team und ich Patienten mit Krebs- und Blutkrankheiten, sowohl stationär als auch ambulant. Schwerpunkt der Behandlung ist die Medikamentöse Tumortherapie – hier reicht die Bandbreite vom Einsatz „klassischer“ Chemotherapien (Zytostatika) über die Verabreichung von „Antikörpern“, welche gezielt gegen Krebszellen gerichtet sind oder solchen, welche das Immunsystem gegen Tumorzellen stimulieren bis hin zur Gabe spezieller, bereits auf der genetischen Ebene wirksamer Krebsmedikamente („kleine Moleküle“). Hochdosistherapie und autologe Stammzelltransplantation für spezielle Krebserkrankungen runden das Angebot ab.“

Behandelt werden im Rahmen der medikamentösen Therapie akute und chronische Leukämien (Blutkrebs), Lymphdrüsenkrebs einschließlich Multiples Myelom, Lungentumore, Tumore der Speiseröhre, Magen- und Darmkrebs sowie Tumore der Leber, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse, außerdem Kopf-Hals-Tumore und gemeinsam mit Gynäkologie und Urologie auch Brustkrebs, Tumore der Genitalorgane und der Harnwege. Auch seltenere Tumorarten wie z.B. Sarkome (Weichteilkrebs) oder das Maligne Melanom (Hautkrebs) gehören zum Behandlungsauftrag. Im Schwerpunkt Hämatologie werden auch gutartige Krankheiten des Blutes und des Immunsystems behandelt.

Eine besondere Hilfe im Rahmen des palliativmedizinischen Schwerpunkts erhalten Patienten mit fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankungen und begrenzter Lebenserwartung zur Schmerz- und Symptombehandlung, die auf die Palliativstation aufgenommen werden können. Dr. Gerald Meckenstock: „Dabei werden nicht nur Tumorpatienten, sondern auch solche mit fortgeschrittenen Erkrankungen aus anderen Fachbereichen, z.B. der Inneren Medizin und der Neurologie, betreut. Diese ganz auf die individuellen physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse des Patienten ausgerichtete Betreuung erfolgt inter- und multidisziplinär durch ein speziell qualifiziertes palliativmedizinisches Team.“

Die neue Klinik wird eine zentrale Einrichtung des Tumorzentrums Emscher-Lippe und des Palliativnetzes Gelsenkirchen sein, sie unterhält enge Kooperationen mit der Onkologischen Schwerpunktpraxis Gelsenkirchen und dem Strahlentherapiezentrum Emscher-Lippe. „Uns ist die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Haus- und Fachärzten und den Kollegen der klinischen Fachabteilungen unseres Hauses und der umliegenden Krankenhäuser sehr wichtig – sie ist Voraussetzung für das Gelingen einer Tumormedizin, die ganz auf das Wohl ihrer Patienten ausgerichtet ist,“ so das Fazit von Dr. Meckenstock und Team.

Weitere Informationen: Wolfgang Heinberg, Leiter Unternehmenskommunikation, Tel. 0209 172-54670.
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