Der City-Umbau geht weiter: Umgestaltung zwischen Hans-Sachs-Haus und MiR

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Der Rückbau der Bluebox hat bereits begonnen. Damit ist der erste Schritt getan, um die Ebertstraße bis hin zur Florastraße vis-a-vis des Musiktheaters umgestalten zu können. (Foto: Gerd Kaemper)
Gelsenkirchen: Innenstadt |

Der Umbau des Heinrich-König-Platzes ist fast fertig und die „Fortsetzung“ vom Hans-Sachs-Haus in Richtung Musiktheater steht in den Startlöchern. Der Umbau der Gelsenkirchener City geht planmäßig voran.



Ende 2017 wird als erstes die Außenverkleidung der „Blue Box“ weichen, bevor es im Frühjahr 2017 richtig losgeht. Mitglieder der SPD-Arbeitskreise Stadtplanung und Verkehr nutzten die Sommerferien und den bevorstehenden Start der ersten Arbeiten, um sich darüber vor Ort zu informieren.
Zunächst in einem kurzen Vortrag in der „Blue Box“ und dann auf einem Rundgang über den Straßenabschnitt erläuterten Janine Feldmann und Barbara Impekoven vom Stadtumbaubüro sowie Dorothee Thierse vom Planungsbüro S.T.E.R.N die vorgesehenen Umbauten.

Bäume werden nachgepflanzt

Zwischen den beiden stadtprägenden Bauten Gelsenkirchens soll am Ende des Umbaus eine direkte Sichtverbindung bestehen. Die „Blue Box“ muss weichen, ebenso wie einige der Bäume, für die aber neue nachgepflanzt werden.
„Dabei darf es im neuen Grünbereich keine Angsträume geben“, meint hierzu David Peters, Stadtverordneter aus der Altstadt. „Wir werden deshalb auf eine ausreichende Beleuchtung achten. Auch die Bilanz bei Baumfällungen und Neupflanzungen muss möglichst ausgeglichen sein. Das gilt ebenso für die Stellplätze, von denen einige wegfallen und an anderer Stelle neu entstehen sollen.“
Zur Neuregelung des Autoverkehrs soll außerdem geprüft werden, ob nicht der befahrbare Teil der Ebertstraße zur Einbahnstraße werden kann. David Peters hierzu: „Dann könnte der Bürgersteig verbreitert und so mehr Raum für Fußgänger und Gastronomie geschaffen werden. Außerdem würde der Abschnitt deutlich sicherer für alle Verkehrsteilnehmer.“
Neu gestaltet wird auch der Spiel- und Freizeitbereich, der dann auch Angebote für Jugendliche machen wird. Hier fließen Vorschläge des Jugendrates in den Neubau mit ein. Im Bereich zum Musiktheater hin wird ein Standort vorgesehen, an dem eine Bühne für Veranstaltungen aufgebaut werden kann.

Bühne für Veranstaltungen

„Hier muss dann unbedingt an die nötigen Anschlüsse für Strom und Wasser gedacht werden,“ meint Taner Ünalgan, ebenfalls Stadtverordneter aus der Altstadt. Für ihn ist das Projekt auch mit dem anstehenden Bauabschnitt nicht abgeschlossen. „Als nächstes muss dann der Übergang von der Ebertstraße zum MiR verbessert werden. Wir brauchen hier dringend eine weitere Querung und die Straßenbahngleise müssen in die Straße integriert werden. Ich könnte mir auch eine Ladestation für Elektrofahrzeuge bei der ELE vorstellen,“ so Taner Ünalgan.
Insgesamt wird der Umbau rund 4,5 Millionen Euro kosten, von denen 80 Prozent aus Fördermitteln bestritten werden.
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