Ein Förderverein für die Schaffrath er Mitte

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Günter Weiland. Technikbotschafter (l.). Ingrid Husmann (Mitte), und rechts Gunhild Bludau, unsere neue Kollegin im Schaffrath. (Foto: Privat)
 
von links nach rechts. Günter Weiland, Rita Arendt (Caritas)Gunhild Bludau (SENA), Ingrid Husmann (SENA), Hans-Werner Rössing (APD) Reiner Grundmann (FC Schaffrath) - (Foto: Privat)
Gelsenkirchen: sCHAFFRATHER MITTE |

Ein Raum als Treffpunkt für uns mitten im Quartier, das ist der Wunsch der Schaffrath er Bürgerinnen und Bürger. Geboren wurde die Idee auf der 1. Quartierskonferenz Ende 2014. Der Treffpunkt soll zukünftig Anlaufstelle sein für alle Bürgerinnen und Bürger. Außer für Beratungsangebote sollen die Räumlichkeiten auch dem Informationsaustausch und Erwerb von PC Kenntnissen dienen oder als Freizeittreff und für viele andere Aktivitäten im Stadtteil zur Verfügung stehen.

Ein guter Ort war schnell gefunden. Ein leer stehendes Ladenlokal neben dem Frischemarkt entsprach in Lage und Größe ziemlich genau den Vorstellungen.

Ebenso schnell war aber klar: „Ohne Moos nix los!“ Wie finanziert man diesen Treffpunkt? Wer finanziert den Treffpunkt? Was muss finanziert werden?


Wenn der Treffpunkt allen Menschen aus Schaffrath und Rosenhügel offen stehen soll, muss er barrierefrei sein. Das gilt für die Außen- und Inneneinrichtung. Dazu gehört der Aufgang ebenso wie die Gestaltung der behindertengerechten Toiletten nebst Wickeltisch für Babys. Und für all das sind Vorschriften zu beachten. Das wird teuer!!! Dessen waren sich schon früh alle bewusst.

Aber – bei Problemen krempelt man im Schaffrath die Ärmel hoch!
Nach sorgfältigem Überlegen fand sich im Rahmen des Quartiersentwicklungsprozesses eine Gruppe von 7 Bürger/innen zusammen, die bereit ist, in einem Förderverein Verantwortung zu übernehmen und sich auf den Weg zu machen. Ehrenamtlich natürlich – es soll ja keine zusätzlichen Kosten verursachen.

Erfreulich: Auch in Schaffrath aktive Einrichtungen wollen in diesem Förderverein mitwirken. Neben der APD Ambulanten Pflege Gelsenkirchen, dem AWO-Ortsverein und der Ambulanten Pflege der Caritas auch der Werkverein Gelsenkirchen und die Vivawest Wohnen GmbH. Auch weitere Bürger/innen und Akteure sind jederzeit willkommen.

Nach 6 Monaten Beratung über die Satzung konnte am 8. Dezember 2015 die Gründung des Fördervereins „Schaffrath er Mitte“ vollzogen werden, moderiert von Astrid Hornschuh vom Generationennetz Gelsenkirchen.

Als 1. Vorsitzende wurde Ingrid Husmann, Seniorenvertreterin und Nachbarschaftsstifterin in Schaffrath, als 2. Vorsitzender Günter Weiland, ZWAR Technikbotschafter aus und im Schaffrath und als Schatzmeisterin Gunhild Bludau, ebenfalls Seniorenvertreterin und Nachbarschaftsstifterin in Schaffrath, gewählt.
Als Beisitzer zur Beratung des Vorstandes wollen sich im Rahmen der ersten Mitgliederversammlung Anfang 2016 bis jetzt Reiner Grundmann (SC Schaffrath), Kurt Philips (AWO-Ortsverein Schaffrath), Hans-Werner Rössing (APD Ambulante Pflege Gelsenkirchen) und Manfred Rose (Stadtverordneter) zur Wahl stellen.

Ein Treffpunkt für alle soll auch von allen mit getragen werden. Daher wünscht sich der Förderverein, dass auch alle Schaffrather Bürger/innen Mitglieder werden. Der Mindestbeitrag wird sehr niedrig sein, so dass auch wirklich jede/r Mitglied werden kann. Festgelegt wird die Beitragshöhe in der ersten Mitgliederversammlung. Es sollen basisdemokratisch alle Mitglieder darüber mitbestimmen können.
Auf freiwilliger Basis gibt es nach oben keine Begrenzung des Monatsbeitrags und so wünscht sich der Verein auch viele „fördernde Mitglieder“.

Ein Verein von Bürger/innen zur Finanzierung der laufenden Kosten eines Quartierstreffpunktes für Bürger/innen. Dem Förderverein „Schaffrath er Mitte“ kann man nur die Daumen drücken, dass dieses Experiment gelingt und lange Bestand hat.

Es ist ein Zeichen von gutem Miteinander im Stadtteil, dass auch die Einrichtungen sich in diesem Verein, unterschiedlich in Form und Ausmaß, mit engagieren wollen und werden.

Nicht zu vergessen, das „Projekt Quartierstreffpunkt“ erfordert auch eine erhebliche Engagementbereitschaft auch des Hauseigentümers. Es ist sehr schön, dass bisher alle beteiligten Parteien in gutem Einvernehmen zusammenarbeiten, um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen.
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