Fünf brennende Autos auf der A42

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Nach etwa 20 Minuten hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Foto: Feuerwehr GE
 
Trotz des ersten Eindrucks war der Brand der fünf Autos nach etwa 20 Minuten unter Kontrolle. Foto: Feuerwehr GE
Gelsenkirchen: A42 |

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 42 in Gelsenkirchen sind am Donnerstagabend neun Personen verletzt worden. Fünf Fahrzeuge waren ineinander gefahren und brannten komplett aus. Die Ermittlungen zur Unfallursache waren bei Redaktionsschluss noch nicht abgeschlossen.

Erster Notruf informierte über ein brennendes Auto


Um 18.26 Uhr erreichte der erste Notruf die Leitstelle der Feuerwehr Gelsenkirchen und meldete einen Verkehrsunfall auf der A 42in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Schalke und Bismarck. Laut des Anrufers solle ein Fahrzeug brennen, über Verletzte konnte er zunächst keine Angaben machen.
Aufgrund der unklaren Lage entsendete die Leitstelle zwei Löschfahrzeuge sowie Einheiten des Rettungsdienstes auf die Autobahn. Schon auf der Anfahrt war für die Einsatzkräfte eine hohe schwarze Rauchwolke sichtbar. Aufgrund des bereits großen Rückstaus verzögerte sich das Eintreffen der Rettungsfahrzeuge, da diese zum Teil nur in Schritttempo in Richtung der Unfallstelle fahren konnten.

Fünf ineinander verkeilte Autos in Brand


Vor Ort zeigte sich den Einsatzkräften dann folgendes Bild: Auf der linken Fahrspur waren fünf Autos aufeinander geprallt. Personen befanden sich glücklicherweise nicht mehr in den Fahrzeugen, aber alle fünf Wagen brannten in voller Ausdehnung.

Zwei schwer Verletzte und sieben weitere Verletzte


Am Fahrbahnrand standen mehrere verletzte Personen, die sofort vom Rettungsdienst untersucht und versorgt wurden. Insgesamt wurden bei dem Unfall neun Personen verletzt, zwei von ihnen schwer. Alle wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert.
Parallel zur Verletztenversorgung begannen die Kräfte der Feuerwehr mit zwei Strahlrohren die brennenden Fahrzeuge zu löschen. Um dafür ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben, wurde ein Abrollbehälter mit 8.000 Litern Löschwasser zur Einsatzstelle gebracht. Nach etwa 20 Minuten war der Brand unter Kontrolle, letzte Brandnester wurden mit Löschschaum erstickt. Aufgrund der Rettungs- und Löscharbeiten musste die A 42 in Fahrtrichtung Dortmund komplett gesperrt werden und auch die Fahrtrichtung Oberhausen war kurzzeitig, aufgrund der starken Rauchentwicklung gesperrt.

Die Brandursachen sind noch unklar


Die Aufräum- und Nachlöscharbeiten der Feuerwehr zogen sich noch bis 21.30 Uhr hin. Zur Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Bei dem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst waren insgesamt 35 Einsatzkräfte mit sechs Löschfahrzeugen, sechs Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Die Berufsfeuerwehr wurde dabei von den Löschzügen Erle-Nord und Buer-Mitte der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt. Das Szenario, das sich auf der A42 bot, suggerierte einen schlimmeren Ausgang für die Autofahrer. Mit neun Verletzten kamen alle noch glimpflich davon. Das Szenario, das sich bot, suggerierte einen schlimmeren Verlauf des Unfalls. Mit neun Verletzten, endete der Unfall noch recht glimpflich.
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