Inhaftierter entwischt

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Auch ohne Schlüssel ist es einem Insassen der JVA Gelsenkirchen gelungen, in Freiheit zu kommen. Foto: Gerd Kaemper
Gelsenkirchen: Justizvollzugsanstalt |

Während eines Freiganges in Begleitung von Beamten ist es am Freitag, 15. November, einem Inhaftierten aus der Justizvollzugsanstaltung in Gelsenkirchen gelungen, sich abzusetzen.

Die Anstaltungsleitung schildert folgenden Hergang des Geschehens:
„Ein wegen Eigentumsdelikten in der hiesigen Anstalt einsitzender Inhaftierter ist heute anlässlich einer Ausführung zur Lebensgefährtin in Bochum-Wattenscheid entwichen.
Die ausführenden Beamten schildern, dass es zuvor keinerlei Anzeichen gab, welche Misstrauen hätten hervorrufen können. Der Inhaftierte war bereits 3 mal ohne Auffälligkeiten ausgeführt worden. Sein Vollzugsverhalten in der JVA Gelsenkirchen war bisher einwandfrei. Der Gefangene, welcher noch 1 Jahr zu verbüßen hat und im Rahmen eines neuen Verfahrens – allerdings noch nicht rechtskräftig – zu weiteren 27 Monaten verurteilt worden war, nutzte eine Situation aus, in welcher er eine selbstschließende Haustür zwischen sich und die Beamten bringen konnte.
Nach Öffnen der Tür war er nicht mehr aufzufinden. Die Vollzugsbediensteten haben umgehend die Umgebung des Hauses sowie die Wohnung der Lebensgefährtin, leider ohne Erfolg, in Augenschein genommen.
Die Fahndung nach dem Gefangenen wurde von hier aus eingeleitet.“
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