Mordopfer in der Resser Mark - Tatverdächtiger festgenommen

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Am gestrigen Tag, Dienstag, 27. März, wurde eine 63-jährige Gelsenkirchenerin Opfer eines Tötungsdeliktes in der Resser Mark. Die 63-Jährige war mit ihrem schwarzen Riesenschnauzer zu einem Spaziergang im Bereich der Wiedehopfstraße unterwegs. Als sie von ihrem Spaziergang nicht zurückkehrte machte sich der 56-jährige Lebensgefährte auf die Suche nach ihr und fand die Frau tot auf der Zufahrt zum dortigen Umspannwerk, östlich der Wiedehopfstraße. Nach bisherigen Ermittlungen der Mordkommission der Polizei Gelsenkirchen hatte ein bislang unbekannter Täter das Opfer angegriffen und getötet.

Die Polizei Gelsenkirchen sucht nun nach Zeugen, die am Montag, den 27.03.2017, von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr, im Bereich der Wiedehopfstraße, insbesondere im Bereich der Zufahrten zu dem dortigen Umspannwerk und der zentralen Mülldeponie, verdächtige Beobachtungen gemacht haben und/oder das Opfer mit ihrem Hund gesehen haben. Sachdienliche Hinweise bitte an die Rufnummern 365-7112 (KK 11) oder -8240 (Kriminalwache).

Aktualisierung:

Nach dem gewaltsamen Tod einer 63-jährigen Gelsenkirchenerin am 27. März hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Dabei handelt es sich um einen 49-jährigen Mann aus Gelsenkirchen, der in der Nachbarschaft des Opfers wohnt. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen am späten Montagabend in Borken fest. Die Staatsanwaltschaft in Essen stellte beim zuständigen Amtsgericht einen Antrag auf Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wegen Mordes.

Das Amtsgericht Essen entsprach diesem Antrag. Der 49-Jährige sitzt mittlerweile in der Justizvollzugsanstalt ein. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist das Opfer durch eine Vielzahl an Messerstichen getötet worden. Die vermeintliche Tatwaffe konnte sichergestellt werden und wird nun kriminaltechnisch untersucht. Die Ermittlungen zur Motivlage des Tatverdächtigen dauern an.
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