Nach dem Feuer: Betreuung und Ausstattung der Flüchtlinge sind gesichert. Bewohner der zerstörten Flüchtlingsunterkunft können schnell untergebracht werden

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2. Fotos Gelsenkirchener Feuerwehr.
Gelsenkirchen: Brand in Flüchtlingsunterkunft |

Nachdem in der Nacht ein Feuer die Flüchtlingsunterkunft in Gelsenkirchen-Schaffrath an der Paulusstraße zerstört hat, konnten alle anwesenden Bewohnerinnen und Bewohner in einer Schule an der Mehringstraße untergebracht werden. Das umsichtige Handeln des Sicherheitsdienstes trug dazu bei, dass bei dem Brand niemand verletzt worden ist.


Die Meldung über ein Feuer in der als Flüchtlingsunterkunft genutzten
Traglufthalle hatte die Feuerwehr Gelsenkirchen am Montag um 21:38 Uhr
erreicht. Beim Eintreffen der Kräfte hatte das Feuer bereits weite Teile
der Halleneinrichtung erfasst. Die Brandursache ist bisher ungeklärt.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Es gibt derzeit keine
Hinweise auf eine Brandstiftung oder eine fremdenfeindliche Tat.

Oberbürgermeister Frank Baranowski, der sich derzeit in einem Kurzurlaub
außerhalb von Gelsenkirchen befindet, hat sich noch in der Nacht über
die Ereignisse informieren lassen. „Ich bin erleichtert, dass keine
Menschen zu Schaden gekommen sind. Ich danke allen Einsatzkräften für
das professionelle Vorgehen und die schnelle Hilfe.“


Stadträtin Karin Welge hatte noch während des Einsatzes die
Unglücksstelle besucht und die Flüchtlinge später zur neuen Unterkunft
begleitet. Die Betreuung und Unterbringung der betroffenen Menschen
sieht sie jetzt als vorrangige Aufgabe. Auch durch das Feuer verlorene
Ausweise oder Papiere werden schnell ersetzt. Laufende Asylverfahren
sollen dadurch nicht behindert werden.


Bereits heute sind die betroffenen Personen mit allen notwendigen Dingen
ausgestattet worden. Spontane und hilfreiche Unterstützung gab es dabei
von den Flüchtlingsorganisationen An-GE-kommen und der Task-Force
Flüchtlingshilfe, der Gemeinde St. Theresia sowie von „Schalke hilft“.

Von den 97 in der Halle gemeldeten Personen befanden sich zum Zeitpunkt
des Unglücks 45 Personen in der Halle, zwei weitere Personen erschienen
während der Löscharbeiten.35 Personen haben die Nacht außerhalb der
Halle etwa bei Freunden verbracht.

Die Stabsstelle Flüchtlinge der Stadt Gelsenkirchen hat bereits damit
begonnen, neue Unterkünfte für die Flüchtlinge zu organisieren. Alle
betroffenen Personen können vermutlich schon morgen neue angemessene
Unterkünfte beziehen.
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