Neues Gewand für die GSÜ

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Chantal Kuhl gelang mit ihrem Entwurf zum neuen Corporate Design der Sieg.Foto: Gerd Kaemper
Gelsenkirchen: Gesamtschule Ückendorf | Schulen verändern sich, dazu gehört auch die Gesamtschule Ückendorf. In den letzten Jahren hat sie so neue Profile ausgebaut und bewährte Schwerpunkte weiterentwickelt.
Die Gesamtschule Ückendorf an der Bochumer Straße 190 legt großen Wert auf die Bildung ihrer Schüler. So baut sie ihre internationalen Kontakte ständig und systematisch aus. Dazu gehört die Teilnahme an Erasmus-Projekten, neue Kontakte nach Israel und Indien sowie Gaststudenten, die als Fremdsprachenassistenten fungieren. So hat es sich ergeben, dass die Gesamtschule einen besonderen Schwerpunkt auf Musik legt, beginnend ab der 5. Klasse mit Instrumentalunterricht, verstärkter Kunstunterricht und die Kooperation mit bildenden Künstlern.
Weiterhin werden naturwissenschaftliche Fächer, wie es der Begriff bereits sagt, „natürlich“ vermittelt. Dies gilt nicht nur für Biologie, sondern auch andere Fächer. Diese Entwicklung wird seit dem letzten Jahr vom Beirat, bestehend aus vier Mitgliedern der Politik, unterstützt: Martina Rudowitz, Vorsitzende AfB, Annelie Hensel (CDU), Ulrich Jacob (SPD) und David Fischer (Die Grünen). Durch Unterstützung und Ideengenerierung konnte man sich nun mit dem Berufskolleg für Technik und Gestaltung (BTG) zusammentun, um ein neues Corporate Design zu entwickeln, der den Prozess der Veränderung auch nach außen trägt und sichtbar macht. Ein Corporate Design ist in diesem Fall ein Logo beziehungsweise Aufdruck, der die Gesamtschule Ückendorf auszeichnet.
Uwe Krakau, Schulleiter des BTG, ließ sich in einem Gespräch mit Achim Elvert, Schulleiter der GSÜ, schnell für dieses Projekt gewinnen und koordinierte den Kontakt zu der Fachklasse für Gestaltungstechnische Assistenten, die kurz vor ihrem Fachabitur stehen.

Das Projekt war eine gute Übung vor den Abschlussprüfungen


Mitte April war es dann soweit und von den vorgestellten Entwürfen, die in Form von Logos, Aufdrucken für Briefbögen, Schul-Flyer und Roll-ups genutzt werden, entschied man sich für den Siegerentwurf von Chantal Ruhl. Farben und Schriften waren dabei Gegenstand besonderer Prüfungen, da es wichtig ist, dass Schriften nicht nur als optisch schön wahrgenommen werden, sondern auch gut lesbar sind, selbst bei dünnem Druck oder kleinen Schriftgrößen. Funktionalität spielte also eine ebenso große Rolle.
In den nächsten Wochen werden auf Basis des vorgestellten Corporate Designs Informationsflyer, Briefpapiere, die Homepage und viele weitere Elemente neu gestaltet, damit die Gesamtschule mit einem neuen Design ins nächste Schuljahr starten kann. Rainer Kusen, Gestaltungstechnik-Lehrer beim BTG, erklärte: „Den Kontakt für dieses Projekt vermittelt unserer Schulleiter Uwe Krakau, der mit Schulleiter Achim Elvert ins Gespräch kam. Für unsere Schüler war dieses reale Projekt eine großartige Gelegenheit, kurz vor dem Fachabitur zu zeigen, welche Fähigkeiten sie erworben haben im Umgang mit Kunden. Es gelang auch praktisch zu erfahren, wie viele Stufen den Produktionsprozess eines Corporate Designs begleiten, bis schließlich eine Kundenzufriedenheit erreicht wird.“
Er führte weiter aus: „Letztlich soll Corporate Design erreichen, dass jeder Außenstehende die Institution sofort wieder erkennt, wenn er zum Beispiel ein Logo oder die Firmenfarben sieht.“
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