Zwei leicht Verletzte bei Wohnungsbränden in Gelsenkirchen – Erle und Horst

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Feuerwache und Rettungswache Gelsenkirchen (Foto: @Heinz Kolb)
Gelsenkirchen: Bei Wohnungsbrände in Erle und Horst gab es zwei leicht Verletzte |

Gelsenkirchen. Am heutigen Sonntagmorgen 09. April 2017 eilte die Gelsenkirchener Feuerwehr gleich zwei Mal mit dem Stichwort "Feuer mit Menschenleben in Gefahr" zu Wohnungsbränden nach Erle und später nach Horst.
Bei beiden Einsätzen wurden die Mieter leicht verletzt und vorsorglich mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert.

Gegen 6:30 Uhr meldete ein Anrufer über Notruf 112, dass eine Wohnung auf der Cranger Straße kurz vor der Münsterstraße im Gelsenkirchener – Ortsteil Erle brenne und sich vermutlich noch Personen im Gebäude aufhalten.
Sofort rückten die Feuerwachen Buer und Hassel nach Erle aus.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen drangen die Flammen bereits aus dem Fenster im 2. Obergeschoss. Die Wohnung stand in Vollbrand.

Der Mieter hatte sich glücklicherweise selbst ins Freie gebracht. Nachdem der Notarzt ihn vor Ort untersuchte wurde er zur weiteren Beobachtung in ein Krankenhaus transportiert. Parallel gingen zwei Einsatztrupps mit schwerem Atemschutz und Strahlrohr vor, um die Wohnung abzulöschen. Knapp 10 Minuten später war der Brand dann unter Kontrolle. Die Feuerwehr reduzierte die Einsatzkräfte, da nur noch einzelne Brandnester in der Wohnung gezielt abgelöscht werden mussten.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis ca. 9:30 Uhr hin.



Während die Einsatzkräfte an den Feuerwachen die vollständige Einsatzbereitschaft wieder herstellten ging erneut ein Notruf mit der Meldung "brennt Wohnung" bei der Feuerwehr ein. Die ersteintreffenden Feuerwehrleute erhielten die Information, dass sich eventuell noch eine Person in der Dachgeschosswohnung, direkt über der Brandwohnung im Gelsenkirchener Ortsteil Horst an der Schloss Straße aufhalten könne.

Daraufhin erhöhte die Leitstelle der Feuerwehr ebenfalls auf das Einsatzstichwort "Feuer mit Menschenleben in Gefahr".

Als die Feuerwachen Buer und Altstadt eintrafen und die Dachgeschosswohnung mit Atemschutz begangen, konnte rasch Entwarnung gegeben werden. Es war keiner mehr in den Wohnungen.

Der Mieter der Brandwohnung wurde noch vor Ort vom Notarzt untersucht und vorsorglich in ein Krankenhaus transportiert, da er Brandrauch eingeatmet hatte. Ein Einsatztrupp unter schwerem Atemschutz und Strahlrohr löschte die in Vollbrand geratene Küche ab. Auch hier war gegen 9:30 Uhr das Einsatzende erreicht.

Bei beiden Einsätzen waren gleich alle Feuerwachen der Berufsfeuerwehr, der Rettungsdienst mit Notarzt und die Freiwillige Feuerwehr mit den Löschzügen Erle-Süd, Erle-Nord und Horst im Einsatz.
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