Ein Blick in die Welt der Lamas - Kinder treffen beim Ferienprogramm im Rahmen des „Umweltdiploms“ auf Prachtlamas

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Es scheint zu schmecken... (Foto: Stadt GE)
 
Beim Füttern hatten alle sichtlich Spaß. (Foto: Stadt GE)
Gelsenkirchen: Gesundheitspark Nienhausen |

„Wie streichelt man ein Lama?“, „Was ist ein Lama-Kuss?“ und „Warum summen Lamas?“ –diese und viele weitere Fragen werden bei dem „Ferientag mit Lamas“ von Beate Pracht im Gesundheitspark Nienhausen beantwortet. Seit 2010 ist die ausgefallene Veranstaltung Teil des Umweltdiploms der Stadt Gelsenkirchen.


Die Kinder erhalten nach ihrer Teilnahme einen Stempel und sind so ihrem Umweltdiplom ein Stück näher. Aber nicht nur deshalb lohnt es sich, die friedliebenden Tiere einmal näher kennenzulernen. „Sie sind wahre Herzensöffner“, erklärt Pracht, die seit 2007 ihre Lama-Gruppe rund um Dancer, Casimir und Co. besitzt und seitdem regelmäßig Veranstaltungen für Groß und Klein anbietet. Den Schwerpunkt legt die gelernte Diplom Sportlehrerin und Bewegungstherapeutin dabei auf die Ruhe, die die Tiere ausstrahlen und die Kindern neben einem tierischen Abenteuer auch Ruhe und freundliche Gelassenheit entgegenbringen. Erwachsene Teilnehmer berichten von Gefühlen der Entschleunigung und ein „Zu-Sich-Kommen“ in der Natur, abseits des mitunter stressigen Alltags. Wie Ferien auf dem Lamahof, nur eben mitten in der Stadt.
Zum ersten Mal in diesem Jahr konnten Kinder beim Gelsenkirchener Umweltdiplom die Lamas von Beate Pracht auch in den Ferien erleben. Am Mittwoch, 20. Juli, durften sechs Kinder alles rund um die ursprünglich in Südamerika beheimateten Tiere lernen – und sie dann intensiv und hautnah erleben. Zunächst wurden über eine spannende Quizrunde wichtige Fragen beantwortet, bevor der direkte Kontakt zu den Tieren folgte. Beate Pracht erklärt, dass in Streichelzoos häufig ein Missverständnis zwischen Kindern und Tieren herrsche, da das gegenseitige Verhalten nicht bekannt sei und nicht richtig eingeschätzt werden könne. Über ihre Vorgehensweise, zunächst spielerisch das Wichtigste über die Tiere zu vermitteln, versucht sie, dem entgegen zu wirken und auch die Kinder empfinden diese Methode positiv.

Quizrunde, Kuschelstunde und Wasserschlacht


Alle Hände schnellen sofort nach oben, als die Frage aufkommt, wer Lust habe, die Lamas zu streicheln oder zu bürsten. Während dieser Kuschel- und Pflegeeinheiten herrscht Begeisterung und die jungen Teilnehmer staunen darüber, wie weich so ein Lama-Fell ist. Die kleinen Verwandten der Kamele scheinen zunächst noch etwas müde – es ist schließlich auch der bisher heißeste Tag des Jahres – doch als Beate Pracht den Kindern große Äste reicht, kommt Bewegung auf. Die Wiederkäuer rupfen sich genüsslich ihre Lieblingsblätter ab, während die Kinder die Äste hoch in die Luft halten. Viele Besucher glauben, den Lamas etwas Gutes zu tun, wenn sie Äpfel, Möhren und Co. ins Lama-Gehege werfen, doch das Gegenteil ist der Fall, erläutert Frau Pracht. Denn die Tiere besitzen keine oberen Zähne und können hartes Essen nicht kauen, schlimmsten Falls sogar daran ersticken.
Zum Abschluss waren sich die jungen Teilnehmer und die Tiere einig: Für einen Spaziergang ist es viel zu heiß! Da kann man lieber eine kleine Wasserschlacht für die Lamas machen. Zufrieden und erfrischt endete so ein aufregender Tag für Kinder und Tiere. Neben neuem Wissen und Erinnerungen, konnten die jungen Teilnehmer eine Urkunde mit nach Hause nehmen.
Was für Abenteuer auf die Kinder bei den anderen Ferientagen am 4., 9. und 22. August warten, bleibt noch ein Geheimnis. Eines ist auf jeden Fall klar: es wird wieder „tierisch“ viel erlebt und gelernt.
Neben weiteren Entdeckungstouren für Kinder, die noch in den Sommerferien stattfinden, bietet Beate Pracht auch regelmäßige Wanderungen für Erwachsene an. Im Rahmen des Umweltdiploms haben Kinder am 28. Oktober erneut die Chance dazu, an der „kleinen Lama Pflegeschule“ teilzunehmen.
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