10 Jahre Meister-Prüfungen im Karate-Dojo Gelsenkirchen

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(vorne von links) Zum 1. Dan: Francesca Assunto (Köln), Michael Lohmann (Bonn), Christian Spahr (Lülsdorf), Thomas Sturzenhecker (Bonn Beuel), Hans Knoke (Lemgo), Jonas Bredel (Ge-Buer) (hintere Reihe von links) Prüfer Rainer Katteluhn – Bettina Dammann (2. Dan/Ge-Buer), Martin Schmidtmann (2. Dan/Ge-Buer), Thomas Hofmann (5. Dan/Niederaar), Max Iserloh (2. Dan/Köln), Ralf Huber (2. Dan/Köln), Steffen Kipping (2. Dan/Montabaur), Mirza Alajbegovic (1. Dan/Geldern), Roland Hahn (2. Dan/Ge-Buer) – Prüfer Bernd
Im Karate-Dojo Gelsenkirchen-Buer fand zum zehnten Mal eine Prüfung für Karateka zum ersten bis vierten Meistergrad statt. Insgesamt stellten sich 14 Karateka aus dem ganzen Bundesgebiet der nächsthöheren Gürtelprüfung, die nach der Prüfungsordnung der Stilrichtung Shotokan des Deutschen Karateverbandes durchgeführt wurde. Als Prüfer fungierten wieder Bernd Milner (9. Dan, damit höchstgraduierter Karateka in Deutschland) und Rainer Katteluhn (7. Dan und Präsident des Karate-Dachverbandes NRW).

In den gürteltragenden Kampfsportarten werden die Schwarzgurtgrade vom 1. bis 4. Dan aufgrund technischer Prüfungen verliehen. „Entgegen der landläufiger Annahme bedeutet das Erreichen des 1. Dan keineswegs die perfekte Meisterschaft“, führt Rainer Katteluhn dazu aus. „Die Bedeutung des Wortes Dan (wörtl. Stufe) legt nahe, dass jeder Dan ein Schritt von vielen ist. Der niedrigste Meistergrad (1. Dan, höchster: 10. Dan) folgt auf den höchsten Schülergrad. Davon gibt es wiederum zehn, die an den Gürtelfarben weiß bis braun zu erkennen sind. Im Gegensatz zu den Schülergraden gibt es bei den Meistergraden keine Unterscheidung mehr durch unterschiedliche Gürtelfarben. Diese bleibt durchgehend schwarz“, gibt der Prüfungsleiter weiter Auskunft.

Die Anwärter auf den 1. bis 4. Dan wurden geprüft in den Bereichen Kihon (Grundschule), Kata (Form), Bunkai (Form-Anwendung) und Kumite (Kampf). Teilweise handelt es sich dabei um in der Prüfungsordnung festgelegte Abläufe; teilweise sind Übungen nach Ansage der Prüfer durchzuführen. „Man kann ständig an sich arbeiten und das Karate an die eigenen Fähigkeiten und Begrenztheiten anpassen. Dieses Prinzip gilt schließlich auch für die Prüfungen. Deshalb sind bei höheren Gürtelprüfungen die Abwehr- und Angriffstechniken freier. Jeder muss selbst die für sich optimale Verteidigung erlernen und anwenden können. Daraus folgt schließlich, dass nicht alle ein Karate trainieren, sondern jeder sein eigenes Karate erlernt“, sind sich die Prüfer einig.

Um den hohen Anforderungen zu genügen, haben die Prüflinge eine spezifische Vorbereitungszeit von mindestens einem Jahr hinter sich, sodass alle dem Termin schon lange entgegen gefiebert haben. Auch zum 10jährigen Jubiläum wurde den Prüflingen nichts geschenkt. Die sehr erfahrenen Prüfer nahmen ihre Aufgabe wie immer sehr ernst, sodass sich erst nach sechs intensiven Stunden die 14 Prüflingen erschöpft, aber glücklich, über die bestandene Prüfung freuen konnten.

Informationen zu den Trainingsmöglichkeiten im Karate-Dojo Gelsenkirchen-Buer sind unter „www.karate-ge.de“ zu erhalten.
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