„Der Nussknacker“ lädt zum Träumen ein - Die Tanzschule Swoboda führt eines der populärsten Ballette in Marl auf

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Schon bei den Proben, gaben der kleine Nussknacker und der Rest der Tanztruppe ihr Bestes. (Foto: Gerd Kaemper)
 
Der Kleinste ganz groß.... (Foto: Gerd Kaemper)

Märchenhaft und traditionell. Dies verspricht die Aufführung der bekannten Geschichte „Der Nussknacker“, getanzt von der Gelsenkirchener Tanzschule Swoboda, zu werden.

110 kleine und große Tänzer werden an der circa zweistündigen Inszenierung beteiligt sein, der jüngste ist gerade einmal fünf Jahre alt. „Er spielt die kleine Nussknacker-Puppe. Wir sind froh, dass überhaupt noch Jungs dabei sind. Es werden leider immer weniger“, sagt Tanzlehrerin und Choreographin Gabriela Swoboda. Die Rollen des großen Nussprinzen und die des Prinzen Mandelmilch konnten aufgrund des „Männer-Mangels“ auch nicht doppelt besetzt werden.
Dabei steht fest: Wer einmal mit dem Ballett bei Gabriela Swoboda anfängt, der bleibt erfahrungsgemäß auch dabei. „Die meisten kommen im Alter von vier Jahren zu mir. Das ist das ideale Alter, um mit Ballett zu beginnen. Viele sind jetzt schon im Abitur und tanzen immer noch begeistert bei mir und sind auch beim Nussknacker selbstverständlich dabei. Andere sind mittlerweile sogar selbst Tanzlehrer oder Musicaldarsteller. Mir ist es wichtig, als Lehrerin meinen Schülern die Begeisterung für den Tanz zu vermitteln. Die Freude darf nicht verloren gehen.“

Immer weniger Jungs tanzen Ballett


Und das tut Gabriela Swoboda nun schon seit 40 Jahren, etwa auch, indem sie mit ihren Schülern Klassiker wie den Nussknacker einstudiert. Es gibt kaum jemanden, der die Geschichte vom Nussknacker, der in der Weihnachtsnacht zum Leben erwacht, nicht kennt und liebt. „Alt und Jung haben Spaß an dem Stück. Außerdem kann man von solchen klassischen Darbietungen auch viel lernen. Ich habe bei der Choreographie versucht möglichst nah am Original zu bleiben. Nur Kleinigkeiten habe ich für meine Tänzer, ihren Fähigkeiten entsprechend, angepasst. “, erzählt Swoboda. Eineinhalb Jahre wurde das Ballett geprobt. Doch die Arbeit hat sich gelohnt: „Früher war das noch anders, da hätte man für das Stück nur die Hälfte der Zeit gebraucht. Aber irgendjemand hat heutzutage immer irgendwas. Entwerder einer ist krank, oder die Schule kommt dazwischen oder es steht ein wichtiger Geburtstag an. Aber mit dem Ergebnis bin ich jetzt schon sehr zufrieden“, lächelt die Ballettlehrerin.

Einen Raum für die Aufführung zu finden war schwer


Ein weiterer Stein im Weg, war die Suche nach einem geeigneten Raum. „In Gelsenkirchen bekommen wir leider nichts mehr. Im Musiktheater haben wir gar keine Chance und den Saal, den wir früher im Hans-Sachs-Haus genutzt haben, gibt es leider nicht mehr. Und das Consoltheater ist zu klein.“ Darum geht der Nussknacker am Sonntag, 8. Februar, um 11 und um 15 Uhr im Theater der Stadt Marl, Am Theater 1, auf die Bühne. Hier können sich zwei mal 800 Gäste verzaubern lassen. „Einige wundert es vielleicht, dass das Stück erst im Februar aufgeführt wird, da es ja zur Weihnachtszeit spielt. Aber auch hier ging es darum, dass die Tänzer rund um die Feiertage meist ausgebucht sind und genauso ist es mit den Bühnen. Aber die Weihnachtszeit geht ja ursprünglich bis zum 2. Februar, also Mariä Lichtmess, daher ist es ja nicht viel zu spät“, schmunzelt Swoboda.

Alle Fans der Geschichte von E.T.A. Hoffmann können sich freuen, denn es gibt noch Karten für „Der Nussknacker“. Diese sind bei der Ballettschule Swoboda, Pfefferackerstraße 11, erhältlich oder unter Tel. 30792 sowie unter E-Mail info@tanzkubus.de. Es gibt Karten in verschiedenen Kategorien, für die Erste im Wert von 20 Euro sind nur noch wenige Einzelplätze frei, für 16 und zwölf Euro sind allerdings noch etwas mehr Karten übrig. Auch an der Kasse vor Ort können, wenn noch Plätze frei sind, Karten erworben werden. Kinder erhalten auf alle Eintrittspreise vier Euro Rabatt. Das Stück sei für Kinder ab vier Jahren geeignet.
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