Farfan mit Peru im Halbfinale der Copa América

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Jefferson Farfan (l.) steht mit Peru bei der Copa América im Halbfinale und trifft dort auf den Gastgeber und Mitfavoriten auf den Titel Chile. (Foto: Gerd Kaemper)
Gelsenkirchen: FC Schalke 04 |

Jefferson Farfan hat weiterhin Chancen auf einen Titel in diesem Jahr. Der offensive Mittelfeldspieler vom FC Schalke 04 steht mit Peru im Halbfinale der Copa América.

Dort wartet der diesjährige Gastgeber Chile, der als Mitfavorit auf den Titel gilt. Das Halbfinale findet am kommenden Montag, 29. Juni, statt. Im Viertelfinale gewannen Farfan und Co. in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit 3:1 gegen Bolivien. Matchwinner war ein alter Bekannter aus der Bundesliga: Paolo Guerrero. Der Ex-Hamburger erzielte alle drei Tore (21./23./74.), ehe der Ex-Bremer Marcelo Martins in der 85. Spielminute noch per Elfmeter auf 1:3 verkürzen konnte. Farfan spielte 77 Minuten lang mit.

Allergieschock setzte Farfan fünf Tage matt

Peru steht damit zum zweiten Mal in Folge im Halbfinale der Copa América. Das Heimatland von Farfan gewann auch bereits zweimal das älteste Nationenturnier der Welt, wenngleich beide Titel lange zurück liegen (1939 und 1975). Neben dem Schalker Farfan und dem Ex-Hamburger Guerrero stehen mit Claudio Pizarro (FC Bayern) und Carlos Zambrano (Eintracht Frankfurt) zwei weitere in Deutschland sehr bekannte Spieler im Kader Perus. Das zweite Halbfinale muss noch ermittelt werden. Im Viertelfinale treffen heute Argentinien und Kolumbien sowie Brasilien und Paraguay aufeinander.

Farfan selbst zählt bei Peru mit zu den Leistungsträgern und trägt dort die Nummer zehn auf dem Rücken. Nach dem Auftaktduell gegen Brasilien (1:2), bei dem Farfan 83 Minuten mitspielte, musste der Schalker fünf Tage Pause einlegen, weil er nach Information vom Sport-Informations-Dienst (SID) wegen der Einnahme eines entzündungshemmenden Mittels einen Allergieschock erlitten hatte. Durch den Trainingsrückstand stand Farfan im zweiten Spiel gegen Venezuela (1:0) nicht im Kader und spielte beim letzten Gruppenspiel gegen Kolumbien (0:0) nur 25 Minuten.
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