Khedira-Wechsel zum S04 vor dem Abschluss?

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Thomas Strunz (2.v.r.) am Sonntag im Gespräch mit Gerhard Zuber, die rechte Hand von Manager Horst Heldt. Davor sitzen Cheftrainer Roberto Di Matteo (r.) und Co-Trainer Sven Hübscher (m.). (Foto: Gerd Kaemper)
Gelsenkirchen: Veltins-Arena |

Stehen der S04 und Sami Khedira vor einer Einigung? Der Weltmeister könnte unmittelbar nach Saisonende einen Vertrag bei den Königsblauen unterschreiben. Thomas Strunz, Spielerberater von Beruf und Sonntag ausgerechnet Gast in der Arena, heizte am Tag darauf die Spekulationen an. Kennt er nun Details?

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass der FC Schalke 04 Sami Khedira verpflichten will. Sowohl Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies als auch Manager Horst Heldt sowie Trainer Roberto Di Matteo sprachen bereits wiederholt offen davon, den Weltmeister verpflichten zu wollen, wenn es möglich sei. Zuletzt hatte Tönnies sich vor einer Woche in der Fernsehsendung „Audi Star Talk“ zu der Thematik geäußert. „Es stimmt nicht, dass wir uns schon einig sind. Aber Sami Khedira wird sich zu einem hohen Prozentsatz für Schalke entscheiden.“

Khedira-Freundin Lena Gercke will nach Düsseldorf

Fakt ist: Der Vertrag von Khedira bei Real Madrid läuft nach dieser Saison aus und der Mittelfeldspieler hat selber schon vor Wochen gesagt, dass er nach fünf Jahren und vier davon als Stammspieler die Königlichen verlassen wird und sich Deutschland als Ziel gut vorstellen könne. Heuert der 28-Jährige als nächstes bei den Königsblauen an? Seine Freundin Lena Gercke, Gewinnerin der ersten Staffel von „Germany's next Topmodel“ und seit 2011 mit dem gebürtigen Stuttgarter liiert, würde gerne in die Nähe von Düsseldorf ziehen, da sie dort und in der Nähe in Zukunft beruflich häufiger arbeiten muss und zudem als weltweit gefragtes Model beste Möglichkeiten hätte, von Düsseldorf aus mit dem Flugzeug überall hinfliegen zu können. Khedira wäre nicht der erste Schalke-Spieler, der in Düsseldorf wohnen würde.

Strunz: „Schalkes Problemstelle ist die Zentrale“

Der hohe Prozentsatz, von dem Tönnies sprach, könnte nun kurz vor 100 stehen. Am Sonntag weilte Thomas Strunz „auf Schalke“ und guckte sich unter anderem das Halbfinal-Rückspiel der A-Junioren gegen den Karlsruher SC in der Veltins-Arena an. Strunz ist Spielerberater, geschäftsführender Gesellschafter von „TS Sports OHG“ in Düsseldorf und kennt sich in der Branche bestens aus! Er vertritt unter anderem Johannes Geis vom FSV Mainz 05 und den Noch-Gladbacher Max Kruse, der nach der Saison zum VfL Wolfsburg wechseln wird.

Der Ex-Bayern-Spieler Thomas Strunz analysiert neben seiner Tätigkeit als Spielerberater jeden Montag für den Fernsehsender „Sport1“ den abgelaufenen Bundesliga-Spieltag. So auch am gestrigen Montag, ein Tag nach seinem Besuch beim S04. „Was Schalke braucht, ist eine starke Zentrale, die die Mannschaft zusammenhält und führt. Schalke hat viele, tolle junge Spieler mit Draxler, Meyer, Goretzka, Sané, Kolasinac, Platte und Friedrich; aber sie brauchen noch einen gestandenen Spieler für die Mitte.“ Ein Wink mit dem Zaunpfahl? Strunz, der gemeinsam mit dem Ex-Schalker Olaf Thon und Moderator Thomas Helmer auch das 1:0 über den SC Paderborn analysierte. „Die vielen zugelassenen Torschüsse schon nach der ersten Halbzeit sind kein Zufall. Schalke hat nicht umsonst die meisten Torschüsse der Liga in dieser Saison zugelassen. Da muss die Mitte besser zugemacht werden“, wiederholte Strunz und wies auf das aus seiner Sicht größte Problem bei den Königsblauen hin. Gut möglich, dass dieses Problem schon sehr bald gelöst sein könnte.
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1 Kommentar
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Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein | 19.05.2015 | 14:18  
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