Konoplyanka rettet harmlosen Schalkern ein 1:1 gegen Freiburg

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Einmal passte Thilo Kehrer (r.) nicht gut genug auf, was der SC Freiburg sofort nutzte und zum 0:1 traf. (Foto: Gerd Kaemper)

Der S04 bleibt im Mittelfeld der Bundesliga-Tabelle hängen. Gegen den Aufsteiger SC Freiburg kam Schalke am Samstagnachmittag nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und rutschte durch das dritte Unentschieden der Saison auf Platz elf ab.

Immerhin ergatterten die Königsblauen am 15. Spieltag überhaupt noch einen Punkt. Denn es waren zunächst die Gäste aus dem Breisgau, die in der 64. Spielminute mit 1:0 in Führung gingen. Ausgerechnet der erst 20-jährige Thilo Kehrer sah beim Gegentor nicht gut aus. Zuletzt wie auch heute Nachmittag spielte der Innenverteidiger sehr gut und ließ den gesperrten Naldo oder den verletzten Matija Nastasic vergessen. Doch einmal überlegte Kehrer zu lange, was er in der Situation machen sollte: sofort angreifen oder abwarten und wenn angreifen, dann wie? In dieser einen Sekunde spielte der Sportclub schnell in die Spitze, Kehrer war überspielt und Freiburgs Florian Niederlechner umkurvte noch Torwart Ralf Fährmann, ehe er locker zur Führung einschoss.

Schalke und Freiburg liefen gemeinsam 252 Kilometer

Bis dahin war das Spiel qualitativ alles andere als ein Augenschmaus. Beide Teams liefen in der gesamten Partie enorm viel (am Ende 124 zu 128 Kilometer), doch Torchancen bildeten sich – vielleicht auch wegen der fleißigen Spieler – dadurch nicht. Freiburg hatte in der ersten Halbzeit noch die beste Torchance. Doch davon ab, war es eine Stunde lang ein maues 0:0.

Präzise Flanke von Baba als Tor-Vorlage

Doch die Schalker Fans mussten nur zehn Minuten nach dem 0:1 warten, ehe der S04 zurückschlagen und ausgleichen konnte. Zunächst passte Nabil Bentaleb schnell und steil auf den erst kurz zuvor eingewechselten Baba linksaußen, der mit einer präzisen Flanke den im Strafraum ziemlich freistehenden Yevhen Konoplyanka fand. Der Ukrainer hatte keine Probleme, zum 1:1 einzuköpfen (74.).

Tempo und Chancen erst in der Nachspielzeit

Freiburg zeigte sich aber nicht beeindruckt und versuchte wie schon 75 Minuten lang zuvor die Königsblauen möglichst früh in der gegnerischen Hälfte anzugreifen, womit das Team von Trainer Markus Weinzierl seine Probleme hatte. So wurde es erst in der fünfminütigen (!) Nachspielzeit für den SC Freiburg noch einmal gefährlich, als Schalke vier aufeinanderfolgende Ecken hatte und erst Donis Avdijaj und dann Thilo Kehrer jeweils beide knapp am 2:1 scheiterten.

Dienstagabend Jahresabschluss in Hamburg

Das Unentschieden im letzten Heimspiel des S04 in diesem Jahr war unter dem Strich aber leistungsgerecht, was unter anderem auch Schalkes Sportvorstand Christian Heidel nach dem Spiel zugab. Für Schalke gilt es jetzt noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, da bereits Dienstagabend das nächste und zugleich letzte Spiel in 2016 ansteht. Dann treten die „Knappen“ nämlich um 20 Uhr beim Hamburger SV an.

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1 Kommentar
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Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein | 18.12.2016 | 09:34  
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