Leona Michalski bei den 6-Nations U17 in Kolding ...

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Team Germany bei der Siegerehrung ...
 
... und auch im feinen Zwirn für das Players Dinner :-)
Kolding (Dänemark): Sydbank Arena | Vom 20.-23.04.17 fand in der Sydbank Arena in Kolding (Dänemark) das diesjährige 6-Nations Turnier statt, bei dem sich alljährlich an wechselnden Austragungsorten die Top-Spieler der Altersklasse U17 gegenüber stehen. Traditionell wurde auch beim diesjährigen Turnier ein Individualwettbewerb und ein Teamturnier der Nationen ausgetragen. Der deutsche Tross (allesamt SpielerInnen des Perspektivteams Deutschland) stand den SpielerInnen / Teams aus Dänemark, Frankreich, England, Schweden und den Niederlanden gegenüber. In diesem Jahr waren noch Spieler des Jahrgangs 2000 zugelassen, so dass es für Leona (noch 14 Jahre alt) gegen die meist zwei Jahre älteren Gegner auch bei diesem Turnier primär darum ging auf höchstem europäischem Level weitere (Turnier-) Erfahrungen zu sammeln …
An den ersten beiden Tagen stand zunächst das Individual-Turnier auf dem Programm, dass Leona im Einzel, im Doppel mit PET-Partnerin Ann-Kathrin Spöri und im Mixed mit Stammpartner Aaron Sonnenschein (BV Wesel) bestritt.

Bereits das erste Spiel im Mixed brachte dann eine freudige Überraschung, denn Aaron & Leona konnten das Match gegen die niederländische Paarung Brian Wassink / Charissa Kuiper mit 21:16 und 21:19 für sich entscheiden und damit auch Revanche für die Niederlage beim Carlton Int. Junior Cup in Hoensbroek Ende 2016 nehmen. In Runde zwei war aber gegen die dänische Toppaarung Mads Muurholm / Malene Kaeseler [Setzplatz 1, beide Jahrgang 2000] nichts zu gewinnen. Zwar verloren die beiden am Ende mit 12:21 und 9:21 – bewiesen aber bis zum letzten Punkt, dass sie sich den klaren Favoriten nicht kampflos ergeben wollten.
Im Einzel als auch im Doppel mit Ann-Kathrin Spöri meinte es das Los leider nicht gut mit Leona – in beiden Wettbewerben ging es gleich im ersten Spiel gegen Gegner die mit Setzplatz 3/4 in Turnier gingen.
Gegen die Schwedin Ashwathi Pillai spielte Leona anfänglich sehr gut mit, jedoch kam die Gegnerin immer besser ins Spiel. Am Ende musste sich Leona trotz großem Kampf und starkem Spiel der zwei Jahre älteren und international wesentlich erfahreneren Gegnerin mit 16:21 und 11:21 geschlagen geben – konnte sich aber trotzdem hoch erhobenem Hauptes aus dem Einzelwettbewerb verabschieden.
Das Doppel, das Leona bei einem internationalen Turnier erstmal an der Seite von Ann-Kathrin Spöri bestritt, war gegen die englische Paarung Grace King / Hope Warner anfänglich von vielen Abstimmungsproblemen geprägt. Da aber auch die Engländerinnen immer besser ins Spiel fanden unterlagen Ann-Kathrin und Leona am Ende mit 16:21 und 13:21. Beide waren sich aber einig, dass dieses Ergebnis „fürs erste mal gar nicht so schlecht“ war…

Am Freitag begann dann am späten Nachmittag der Teamwettbewerb für das 10 köpfige Team Germany.
Im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ standen chronologisch die Mannschaftsspiele gegen Dänemark (Freitag), Schweden, England und Frankreich (am Samstag) und die Niederlande (Sonntag) auf dem Programm.
Das Spiel gegen die Topfavoriten aus Dänemark verlor das Deutsche Team mit 7:2. Im Match gegen Schweden erkämpfte Leona mit Ihrer Partnerin Ann-Kathrin Spöri im zweiten Damendoppel mit 21:19 und 21:18 gegen Malena Norman / Ellen Skott den vorentscheidenden Punkt zur zwischenzeitlichen 4:3 Führung. Perfekt wurde der 5:4 Erfolg gegen Schweden dann durch einen klaren Zweisatzsieg im Mixed von Lukas Resch / Miranda Wilson. Beim 3:6 gegen England konnte Leona in ersten gemeinsamen Mixed mit Marvin Datko leider nicht punkten, steuerte aber im Doppel an der Seite von Maria Kuse (18:21, 21:10 und 21:19 gegen Sian Kelly / Freya Patel Redfearn) dennoch einen Pluspunkt zum Endresultat bei. Leider wurde auch das Match gegen Frankreich knapp mit 4:5 verloren, aber auch hier erkämpfte Leona im Doppel mit Maria Kuse (21:18, 11:21 und 21:12 gegen Ainoa Desmons / Charlotte Ganci) den letzten Punkt zum Endstand von 4:5. Im letzten Spiel gegen das Team der Niederlande kam Leona beim 7:2 Erfolg erneut zwei mal zum Einsatz. Im Mixed mit Marvin Datko unterlag sie 13:21, 21:13 und 16:21 gegen Brian Wassink/Charissa Kuiper, konnte sich aber an der Seite von Maria Kuse im zweiten Doppel dann um so mehr über den 15:21, 21:8 und 21:14 Sieg gegen Charissa Kuiper / Amy Tan freuen.
Nach großem Kampf in allen Matches belegte das Deutsche U17 Nationalteam am Ende verdient einen guten vierten Platz – und Leona gelang als einer der jüngsten Spielerinnen mit 4 Siegen aus 7 Spielen ein mehr als zufriedenstellender Einstand im U17 Nationalteam.
„Es war ein tolles Turnier mit wieder ganz vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen“ kommentierte Leona das Individual- als auch das Teamturnier nach Ihrer Rückkehr. „Besonders toll ist aber natürlich der mit dem gesamten Team erkämpfte, vierte Platz !! Ich bin mit meiner Leistung insgesamt sehr zufrieden, auch wenn man natürlich auch deutlich sieht, wie gut die zwei Jahre älteren SpielerInnen gerade auf diesem internationalen Niveau spielen. Viel gelernt und natürlich auch erkannt, woran ich jetzt noch arbeiten muss.“
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