Platz Drei für Schalke greifbar nah

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Da geht es lang! Raffael zeigt an, dass es auf Schalke nur noch eine Richtung geben kann und die heißt nach vorne. Der Brasilianer zählte am Samstag in Bremen zu den stärksten Schalkern. (Foto: Gerd Kaemper)
Bremen: Weserstadion |

In der Halbzeitpause zwischen Bremen und Schalke am Samstag muss es in der S04-Kabine sehr laut gewesen sein. Zum einen bestätigten das Manager und Spieler im Nachgang. Zum anderen zeigte die Keller-Elf eine deutliche Leistungssteigerung in Halbzeit Zwei und gewann am Ende verdient an der Weser.

Was hatte Schalkes Manager Horst Heldt zwei Tage vor dem Bremen-Spiel nicht gewarnt. Die Spieler mögen nicht nur verbal zeigen, dass sie in die Champions League erneut einziehen wollen, sondern es auch auf dem Platz zeigen.
Doch was sich dem Manager und den königsblauen Anhängern dann in den ersten 45 Minuten in Bremen präsentierte, was das genaue Gegenteil. Ohne puren Willen, geschweige denn einer gefährlichen Torchance, mussten die Knappen sich sogar glücklich schätzen, nicht schon in der ersten Halbzeit gegen bis dato gefährlichere Bremer zurückzuliegen. Doch wie schon in der Woche zuvor, bewies Trainer Jens Keller bei einer Einwechslung ein glückliches Händchen und brachte Raffael für Bastos, der in den letzten Wochen seine starken ersten Spiele für Schalke alles andere als bestätigen konnte und kann.

Raffael dagegen war in Halbzeit Zwei an fast allen gefährlichen Torchancen beteiligt und bereitete beide Treffer (Draxler und Marica) mit vor. Durch den Auswärtserfolg gewann die Mannschaft von Keller nun fünf der letzten sechs Partien und festigte damit den vierten Rang, der zur Qualifikation für die Champions League berechtigt. Platz Drei, der zur direkten Teilnahme berechtigt, ist dank des 1:1 von eben dem Drittplatzierten Leverkusen gegen den VfL Wolfsburg nur noch vier Punkte entfernt und am Samstag (18.30 Uhr) kommt die Bayer-Elf zum Topspiel des 29. Spieltages in die Veltins-Arena.

Den Leverkusenern ist bereits jetzt schon etwas unwohl vor dem richtungsweisenden Duell. „Jetzt stehen wir richtig unter Druck, das hätte nicht sein müssen“, sagte bereits Stefan Kießling am vergangenen Wochenende. „Dass Schalke nach der Situation, die sie hatten, nochmal so einen Lauf kriegen würde, hätte ich nicht gedacht“, so der Toptorschütze des nächsten Schalke Gegners zu Sport1. Kießling traf in der bisherigen Saison bereits 18-mal.
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