So sehen Sieger aus!

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Die Preisverleihung im Hans-Sachs-Haus war eine gelungene Veranstaltung mit vielen strahlenden Preisträgern. „Da kann das Stadtradeln im nächsten Jahr ja kommen“, freut sich Nesselhauf. Foto: Gerd Kaemper
Gelsenkirchen: Hans-Sachs-Haus |

In diesem Jahr gingen beim Stadtradeln in Gelsenkirchen 549 Bürgerinnen und Bürger in 64 Teams an den Start. Über 160.000 Radkilometer ließen sie hinter sich – radelten somit vier Mal um die Welt und vermieden mehr als 23 Tonnen CO2 – und erreichten so den zweiten Platz in der Metropole Ruhr.

Nun wurde dieses tolle Ergebnis honoriert und zwar bei der Auszeichnungsveranstaltung im Ratssaal im Hans-Sachs-Haus. Preise gab es in mehreren Kategorien, Urkunden für jedes Team. Denn die haben sich die Gelsenkirchener Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren beeindruckenden Leistungen verdient.
„Bei allem Ehrgeiz und aller sportlichen Rivalität der Revierstädte untereinander soll nicht vergessen werden, dass Gelsenkirchen als Teil der Metropole Ruhr angetreten ist. Dass die Metropole Ruhr im Ranking der Regionen Platz 1 belegt, dazu haben Sie Ihren Teil beigetragen“, sagte Oberbürgermeister Frank Baranowski. „Ein Platz 1 geht damit auch an unsere Stadt.“

Meiste Radkilometer im Team


Und das ist der Grund, warum der Oberbürgermeister es sich nicht nehmen ließ, die Preise selbst an die Gewinnerinnen und Gewinner des Stadtradelns zu übergeben.
Das Gewinnerteam „ADFC – Radeln macht Spaß“ bekam von Baranowski zwei Dauerkarten für den ZOOM und zwei Frühstücksgutscheine überreicht. „Das ist der Preis für das Team mit den meisten Radkilometern in Gelsenkirchen“, erklärte Werner Rybarski. Als Leiter des aGEnda 21-Büros und Projektleiter von „Gut Gemischt Mobil“ holte er gemeinsam mit Georg Nesselhauf vom Referat Umwelt im vergangen Jahr erstmals nach Gelsenkirchen. „Mit sagenhaften 21.226 Kilometern war dieses Team einfach unschlagbar“.

Meiste Radkilometer pro Kopf


Doch auch die Plätze zwei und drei gingen in dieser Kategorie nicht leer aus. So überreichte Baranowski zwei Jahreskarten für die Minigolfanlage an das Sparkassen-Team und zwei Frühstücksgutscheine an das Team „Diakonie Gelsenkirchen und Wattenscheid“.
Auch in der Kategorie „Meiste Radkilometer pro Kopf“ konnte das Team des „ADFC – Radeln macht Spaß“ eine Platzierung ergattern.
„Nach dem Ergebnis im letzten Jahr war damit ja fast zu rechnen. Der ADFC ist einfach das Profi-Team unter den Stadtradlern“, weiß Georg Nesselhauf, der lokale Mitkoordinator des Stadtradelns in Gelsenkirchen.
In der Kategorie L, d.h. Team mit mehr als 25 Radlerinnen und Radlern, staubte das ADFC-Team mit 461 Kilometern einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Euro und eine Fahrradradio ein. Mehr Kilometer pro Kopf wurden in den Kategorien S und M erradelt – das EGG-Team gewann die Mittlere Kategorie mit 627 Kilometern, das AFC-Team als S-Team mit nur zwei bis fünf Radlern erhielt zwei Tageskarten für die ZOOM-Erlebniswelt mit einer Leistung von 899 Kilometern pro Stadtradler.
Mit 1822 Kilometern war in diesem Jahr Uwe Steingräber in der Wertung „Radler mit den meisten Kilometern“ unschlagbar und erhielt für dieses fantastische Ergebnis zwei Dauerkarten für den ZOOM und einen Picknickkoffer. Verfolger Georg Groß radelte in den drei Aktionswochen 1734 Kilometer und bekam dafür einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Euro. Zwei Frühstücksgutscheine gab es für Günter Beiten, der 1592 Kilometer mit dem Rad zurücklegte.

Ausgezeichnete Kinder und Jugendliche


Die letzten beiden Gewinnkategorien richteten sich an die Kinder und Jugendlichen in Gelsenkirchen. Es wurden die besten zwei U18-Teams mit den meisten Radkilometern und mit den meisten Kilometern pro Kopf gekürt. Und zwar mit Geldpreisen, die die Klassenkasse oder auch die Vereinskasse aufbessern.
Und da teilen sich zwei Teams alle vier Gewinne. Mit 864 Gesamtkilometern konnte das Team „8b-MPG“ 200 Euro einstreichen, mit 51 Kilometern pro Kopf 100 Euro für den zweiten Platz der pro-Kopf-Wertung.
Umgekehrtes gelang der TSC-Poseidon Jugend. Sie bekamen mit 331 Kilometern insgesamt 100 Euro für den zweiten Platz und mit 110 Kilometern pro Kopf 200 Euro Preisgeld für den ersten Platz dieser Kategorie.
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