90 Jahre Hundesport in Buer-Mitte

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90 Jahre Hundesportverein Buer Mitte
- zwischen Tradition und Moderne

Auf der großzügigen Anlage im Buerschen Stadtwald an der Ressestraße .wird dieses Jahr das 90 jährige Bestehen des DVG Buer-Mitte (Deutscher Verband für Gebrauchshunde) gefeiert.
Im Laufe der Jahrzehnte hat sich die Vereinsstruktur stark verändert und so werden jetzt aktuell Hundebesitzern viele Möglichkeiten geboten, sich sportlich mit ihrem Tier zu betätigen.
Ursprünglich ein traditioneller Verein für Schutzhunde, der vor allem Schäferhund-besitzer ansprach. Nun finden Rassehunde und auch Mischlinge jedweder Größe in verschiedenen Abteilungen ihren Trainingsbereich. Das früher militärisch anmutende Training mit dem Gebrauchshund gehört der Vergangenheit an. Heute sieht man den Hundebesitzer mit der Tasche voller Leckerchen und dem Lieblingsspielzeug des Hundes auf dem Platz auflaufen. Die ausgebildeten Trainer vermitteln ihr Wissen nach neuestem Kenntnisstand. Motivation und Konsequenz sind die Zauberwörter zum gehorsamen Hund. Ziel ist eine enge Mensch- Hund Bindung, die ihn alltagstauglich machen. Und letztendlich wünscht sich jeder Hundehalter einen freundlichen und abrufbaren Hund, der einen überall mit hin begleiten kann.
Daher will der Verein die Chance nutzen und auf diesem Portal, die unterschiedlichen Trainingsmöglichkeiten vorzustellen.

Welpenspielgruppe


Haben sie gerade einen neuen Hausbewohner zu sich geholt und der hat bereits die ersten Schuhe zerkaut, oder das Butterbrot ihres Kindes geklaut? Haben sie noch keine Idee wie sie ihm das abgewöhnen? Dann sind sie in der Welpengruppe genau richtig .Hier erhalten sie viele Erziehungstipps für den Alltag mit dem Hund. .Außerdem wird in dieser Gruppe die Bindung zum Partner Mensch und das Sozialverhalten zu Artgenossen gefördert. Die Hunde sind zwischen ca 8 – 20 Wochen alt.
Leichte Übungen wie Sitz, Platz und das Kommen werden spielerisch und mit positiver Bestärkung eingeübt.

Bitte Folgendes beachten!
Zur ersten Stunde sind mitzubringen:
Impfausweis, weiche Leckerchen zur Belohnung, Spielzeug (kein Quitschi), Halsband und Leine, geeignete Kleidung und festes Schuhwerk.

Junghundegruppe


Nach der Welpengruppe kann man direkt in die Junghundgruppe wechseln.
Schwerpunkt bei diesem Kurs sind die Festigung der Grundkommandos (auch unter Ablenkung). Die Junghundphase, die den Zeitraum der Geschlechtsreife umfasst, ist eine aufregende und anstrengende Zeit für Hund und Halter. Der Hund scheint uns nicht mehr zu verstehen.
Deshalb wird diese Zeit genutzt, um Erlerntes zu wiederholen und zu vertiefen. Gerade jetzt muss man konsequent sein. Aber auch erwachsene Hunde und ihre Halter können hier selbstverständlich teilnehmen, den Grundgehorsam trainieren und somit den Grundstein für die Begleithundeausbildung legen.

Basisausbildung

„Hundehalter sein, heißt Verantwortung tragen.“



Wir wünschen uns heute einen Hund, den wir überall mit hinnehmen können, der uns begleitet und der positiv oder allenfalls gar nicht auffällt. Dazu zählt, dass unser Hund gut hört. Eine gute Voraussetzung für diese Arbeit ist eine enge Bindung zwischen Mensch und Hund. Diese erreichen wir durch positive Motivation, z. B. in Form von Spiel, Leckerchen oder Lob (Stimme/Streicheln), auch während der Arbeit.
Damit macht es beiden (Hund und Hundeführer) Spaß und es entsteht eine Basis für ein Hobby, das über das normale Spazierengehen mit dem Hund hinausgeht.

Die Ausbildung zum Begleithund


Als Basis für alle weiteren Arten des Hundesports wurde vom Verband die Begleithundprüfung entwickelt. Die hierbei erlernten Grundübungen sind auch beim täglichen Gassi-Gehen wichtig, will man einen Hund führen, der auch bei hundelosen Mitmenschen gern gesehen ist.
Beherrschen Hund und Hundeführer diese Übungen, gehören gefährliche Situationen im Straßenverkehr der Vergangenheit an.
Die ersten Dinge, die sowohl Hund als auch Halter lernen sollten, sind "Sitz", "Fuß" und "Platz". Diese Übungen werden sowohl an der Leine als auch im fortgeschrittenen Stadium ohne Leine ausgeführt. Wer möchte kann sein Können in der Begleithundprüfung, überprüfen..
Die Begleithundprüfung kann bei uns im Verein abgelegt werden.

Rally Obedience


Hat ihr Rehpinscher, Labrador oder spitzgedackelter Pudel die Grundkommandos erlernt und nun wollen sie ihn weiterhin geistig wie körperlich auslasten?
Dann ist Rally Obedience (RO) vielleicht das Richtige für sie .Es ist eine Mischung aus Agility, Obedience (Gehorsam) und Dog Dancing. Eine abwechslungsreiche Vielfalt ist hier geboten. Es darf jederzeit mit dem Hund gesprochen und auch Leckerchen dürfen gegeben werden. Erwünscht ist eine harmonische Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Ein harscher Ton ist unerwünscht. Man benötigt keine vorherigen Prüfungen.
Seniorenhund (ab acht Jahren), Hunde und Hundeführer mit Handicaps dürfen ebenso starten.
RO ist leicht zu erlernen und für Mensch-Hund-Teams gedacht, die Spaß mit ihrem Hund haben möchten und ihren Hund auf eine abwechslungsreiche Art fördern und beschäftigen möchten.

Obidience


Hier kann man die Königsdisziplin der Unterordnung erlernen. Wer einen arbeitsversessenen Hund hat, weiß wie schwer es ist diesen auszulasten. Obidience fordert Besitzer und Hund gleichermaßen. Es gilt einen vorgeschriebenen abwechslungsreichen Parcour zu bewältigen., Exaktheit der Ausführung , Gehorsam aber auch Arbeitsfreude sind Bewertungskriterien .Es wird in unterschiedlichen Leistungsklassen gestartet. Auch ältere Hunde können teilnehmen. Wer Genauigkeit bei der Arbeit liebt,. ist hier genau richtig. Demnächst wird unter fachlicher Anleitung vorraussichtlich Dienstags um 17 Uhr ein neues Trainingsangebot entstehen.

Vielseitigkeitssport – VPG


Aus der ehemaligen Schutzhundeausbildung hat sich die heutige Schutzdienstausbildung entwickelt. Traditionell haben hier vor allem die sogenannten Gebrauchshunde ihren Spass. Aber immer häufiger beweisen sich auch andere Rassen in den einzelnen Disziplinen.

FÄHRTENARBEIT


Nach erfolgreich absolvierter Begleithundprüfung kann sich der Hundeführer entscheiden, ob es ihm Spaß macht und der Hund die optimale Nasenveranlagung hat, um als reiner Fährtenhund oder in allen drei Disziplinen Fährte, Unterordnung und Schutzdienst ausgebildet zu werden. Beginnen wir mit der "Fährtenarbeit" generell.
Zunächst legt man selbst eine "Fährte", und zwar als Gerade und am Ende legt man "Leckerchen" oder ein dem Hund gehörendes Spielzeug ab. Auf jeden Fall muss das Ziel mit einem Erfolgserlebnis für den Hund verbunden sein.
Beim Legen darf er übrigens zuschauen, damit stimuliert man ihn (da man die Fährte selbst legt, lässt man ihn zurück - er verfolgt wachsam sein "Herrchen"). Im Verlauf des Trainings steigt der Schwierigkeitsgrad.
Hier gibt es dann später "richtige Profis", die noch nach drei Stunden und unabhängig von der Witterung fast 2 km lange Fährten verfolgen und alle ausgelegten winzigen Gegenständen auffinden.

Zur Unterordnung gehören auch hier wieder die allseits bekannten Übungen Leinenführigkeit und Unbefangenheit, Freifolge, Sitzübung und dann ist da noch das Ablegen in Verbindung mit Herankommen, das Bringen eines Gegenstandes auf ebener Erde und im Sprung über eine Hürde, später sogar zusätzlich über eine Kletterwand, das Voraussenden mit Hinlegen, das Ablegen unter Ablenkung sowie die Überprüfung der Schussgleichgültigkeit zu erlernen.
Wir nennen die dritte Abteilung "Schutzdienst" auch gern Gehorsam des Hundes in Grenzfällen. Gerade in diesem Übungsteil wird der Hund sehr stark belastet, da er aus Reizsituationen sofort wieder zurück in das gehorsame Verhalten gerufen wird.
Diese Überprüfung stellt hohe Anforderungen an das Triebverhalten, die Selbstsicherheit und Belastbarkeit des Hundes. Sich für sein Rudel im Rahmen seiner Möglichkeiten einzusetzen, lernt der Welpe schon frühzeitig von seiner Mutter.
Im Rahmen des Schutzdienstes wird u.a. dieser Bewachungsinstinkt genutzt. Ganz entscheidend zur Erlernung dieser Disziplin ist das Wesen des Hundes. Ausgeglichenheit, Nervenstärke und Selbstbewusstsein, gepaart mit unabdingbarem Gehorsam gehören zu diesen Voraussetzungen. Ein Hund, der nicht die Hörzeichen des Hundeführers befolgt, kann hier absolut nicht bestehen.
Die Übungen bestehen aus Streife nach dem Helfer, Stellen und Verbellen und dann erfolgt ein Überfall auf den Hund und wenn der Helfer ruhig steht, muss der Hund ihn nur bewachen. Diese "Ruhephase" des Hundes nutz der Helfer um zu fliehen.. Der Hund darf erst dann die Verfolgung aufnehmen, wenn er vom Hundeführer die Weisung erhält und muss dann auf Distanz den Helfer stellen und dessen erneuten Angriff abwehren.
Quelle: http://www.dvg-hundesport.de/home/vielseitigkeitss...

Übungszeiten


Montag, Mittwoch, Freitag
VPG, Michael Adlerhorst
ab 17.00 Uhr

Dienstag
Rally Obedience, Sabine Thielebeule
Winter (01.10. - 31.03.) ab 15.00 Uhr
Sommer (01.04. - 30.09.) ab 17.00 Uhr

Mittwoch
Begleithunde, Sabine Thielebeule
16.00 - 17.00 Uhr
VPG, Michael Adlerhorst
ab 17.00 Uhr

Donnerstag
Welpenschule, Sabine Thielebeule
17.00 - 18.00 Uhr
Junghundegruppe, Jens Schröher
17.00 - 18.00 Uhr

Freitag
Rally Obedience, Sabine Thielebeule
14.00 - 17.00 Uhr
VPG, Michael Adlerhorst
ab 17.00 Uhr

Und wer uns mal unverbindlich kennen lernen möchte:

Am Ostersonntag veranstaltet der Verein auf der Clubanlage an der Ressestraße 5 im Buerschen Stadtwald ab 18.00 Uhr sein jährliches Osterfeuer.
Eingeladen sind nicht nur alle Mitglieder nebst Familien, sondern auch interessierte Hundebesitzer, die nicht nur die Verköstigung in Anspruch nehmen wollen, sondern auch Informationen zum Hundesport erhalten möchten.
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