Der Treffpunkt im Quatier - ein Stück selbstgestalte Lebensqualität vor Ort

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Das Aktionsteam vom Quartierstreffpunkt mit Heike Gebhard als Gast. Von Links: Willi Domhöver, Patricia Otto, Georg Palicki, Heike Gebhard, Grunhild Bludau, Tatyana Pfaf, Ingrid Husmann und Manfred Rose. (Foto: Ingrid Husmann/ Joachim Gill.)
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Der 1. Geburtstag ist immer etwas Besonderes. Im ersten Jahr werden entscheidende Entwicklungsfortschritte gemacht. So ist es bei Menschen, aber auch nach einem Projektstart.

Entstanden aus den Wünschen der Besucher bei den Quartierskonferenzen hat sich der Quartierstreffpunkt Schaffrather Mitte im Stadtteil etabliert. Finanziert wird er durch Menschen aus dem Stadtteil, die mit ihren Monatsbeiträgen im gleichnamigen Förderverein die laufenden Kosten decken.

Von 40 Mitgliedern bei der Gründung ist die Zahl auf zur Zeit 110 angewachsen.

Das ist ein schöner Erfolg. Der Verein würde sich aber ca. 200 Mitglieder wünschen, um komplett kostendeckend arbeiten zu können.

Alle sind aber zuversichtlich dieses Ziel irgendwann auch zu erreichen.

Ein breites Beratungsangebot kann von jedem Bürger an jedem Werktag vormittags kostenfrei genutzt werden. Ob Pflegeberatung, Hilfe bei Antragsstellungen, Beratung bei Technikproblemen im IT Bereich oder bei Haushaltsgeräten, täglich stehen ehrenamtliche Helfer und professionell ausgebildete Personen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Eine umfangreiche Büchersammlung bietet den passenden Lesestoff für die Freizeit. Aussuchen, ausleihen, tauschen und mitnehmen, wie es beliebt und ganz unbürokratisch. Ergänzt wird der Freizeitbereich zur Zeit durch Malkurse, Entspannungs- und Gedächtnistraining, Spielangebote und geselliges Beisammensein. Der Raum wird aber auch für Arbeitstreffen und Vorstandssitzungen von verschiedenen Institutionen gerne genutzt. Auch eine Diabetes Selbsthilfegruppe trifft sich regelmäßig vor Ort. Inzwischen interessieren sich auch Menschen aus anderen Stadtteilen für den Quartierstreffpunkt.

Bei der Geburtstagsfeier war jeder herzlich willkommen um sich einen Eindruck von den Räumen zu machen und sich mit den Quartiersbewohnern auszutauschen.

Auch die Politik interessierte sich für das Konzept. So freuten sich die Anwesenden über den Besuch der Landtagsabgeordneten Heike Gebhard, die sich viel Zeit nahm, um mit den Menschen im vollbesetzten Treffpunkt zu sprechen.

Beim Frühstück mit süßen und pikanten Leckereien gab es viel zu erzählen. Die Quartiersbewohner haben sich selbst gefeiert.

Zu recht, sie können stolz auf das sein, was sie gemeinsam geschafft haben.

Ein Treffpunkt im Quartier - wo man zusammenkommt und den man vielfältig nutzen kann. Das scheint in unserer Zeit der Spezialisierung ein Ort zu sein, der für Menschen im Quartier wichtig ist. Da ist immer jemand, der zuhört, der berät oder Hilfe vermittelt. Das gibt Sicherheit und vermittelt ein gutes Stück Lebensqualität im Quartier.
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