Von Köln nach Essen im Backstage-Express

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RegioBahnen in der Werkstatt unterflur zu betrachten
Zu dem Event der DB Regio NRW am 3. August nahm ich meine Schwester als Begleitung mit. Ab Gelsenkirchen ging es nach einem Umstieg in Duisburg direkt nach Köln; wo wir nach nur 1:21 Stunde Fahrzeit entspannt und voller Vorfreude ankamen.
Nach einem freundlichen „Check-In“ für alle Mitreisenden und kurzer Einstimmung auf die Fahrt, die uns erwarteten würde, stieg unsere Reisegruppe in den Sonderzug (gebaut zwischen 1995 und1998), der von außen einen leichten Hauch von Nostalgie versprühte und von innen die modern bequemen Sitze der Regiobahnen hatte. Unsere Reisegruppe entsprach genau meiner Vorstellung vom Schnitt der Bahnreisenden: Familien mit kleinen und mittelgroßen Kindern, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, jungen Erwachsenen, Senioren und Leuten im „besten Reisealter“.
Es ging Richtung Ruhrgebiet durch das Bergische Land bis Witten. Wir genossen die landschaftlichen Reize und die entspannte Reise durch die sommerlich schönen Landschaften und durch Orte, die ich noch nicht kannte (z.B. Gruiten). Die Zugaben dieser besonderen Reise waren die Verpflegung durch das freundliche RegioPersonal und die verschiedenen Entertainer, die die Reisenden kurzweilig mit Magie und Späßen unterhielten.
Am Weichenwerk in Witten angekommen, bekamen wir einen kleinen Einblick in die Arbeitsplätze, das Lager und die Logistik, sahen neben altbewährten mechanischen Geräten modernste CAD-Technik, die zum dort rund um die Uhr zum Einsatz kommen. Ein erfahrender Mitarbeiter erklärte uns die Herstellung von Weichen und die Funktion von Weichenherzen und –kreuzen und ging auch auf unsere Fragen ein. Wir kamen schon allein vom Rundgang ins Schwitzen; daher gab es hinterher als Überraschung ein erfrischendes Eis.
Weiter ging die Reise nach Essen. Spannend war die langsame Einfahrt auf dem Endgleis. Das Werkstattfest war in vollem Gange und einige Besucher schauten der Einfahrt des Sonderzuges interessiert zu. Ich fühlte mich als besonderer Gast. Hier bekamen wir Gelegenheit, an einer der Werkstattführungen oder einer Fahrt durch die Waschstraße teilzunehmen. Unserer Gruppe zerstreute sich und wir nutzen die Werkstattführung, sahen die RegioBahn von unten und von oben und bekamen Zahlen und Daten genannt, die wir erst einmal begreifen lernen mussten. Ich bin schon lange ein Bahn-Fan, aber dieser erlebnisreiche Tag hat meinen Respekt für die Organisation, Logistik und Arbeit „hinter den Kulissen“ sehr erhöht.
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