Boulevard Gevelsberg Berichterstattung der Lokalzeitungen

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Die Berichterstattung vom Boulevard Gevelsberg der Lokalzeitungen WR/WP empfand ich in diesem Jahr mehr schlecht als recht bzw. unsachlich.
In der meistgekauften Samstagsauflage befand sich nur ein großes Bild und die nächste Wiederholung des ohnehin bekannten Programmes. Keine Zeile über die insgesamt 6 vergangenen Konzerte am Freitag.
Am Montag erscheint dann endlich ein netter Beitrag u. a. ein großes Bild vom Postwagen, was aber leider nicht die großartige Stimmung von mehreren Tausend Besuchern des Boulevards wiederspiegelt. Besonders auffallend war hierbei die globale, unsachliche und unrichtige Darstellung von Herr Scherer. Es hörte sich in seinem Beitrag „Vor den Bühnen herrschte diesmal viel Platz“ fast so an, als wäre er auf einer anderen Veranstaltung gewesen. Jedenfalls nicht z. B. am Freitagabend bei den O’Reillys als vor der Vollmann-Bühne etliche Hundert, wenn nicht sogar über Tausend Zuhörer ausgelassen tanzten und klatschten. Grund hierfür war die großartige Performance der heimischen Band, die mittlerweile auch international (Russland, Spanien usw.) aufgetreten ist. Anmaßend und unverschämt kann man die Bemerkung „Die Bands spielten gut, waren aber leider nur schmückendes Beiwerk“ empfinden. So kann man keine heimische Musikkultur fördern. Ebenso scheint es Herrn Scherer nicht bekannt zu sein, dass die teuren Bands der Vergangenheit oftmals die groß angepriesenen Erwartungen nicht erfüllen konnten, Beispiel „Extrabreit“.
Dass die ein oder andere Musikdarbietung nicht gut besucht war, lag aber auch daran, dass bestimmte Musik wie Pop und Rock halt von ihrem Publikum nicht nachmittags sondern in der Regel abends erwartet werden. Beispiele: Jormade, U-Turn. Das war sicherlich vom Veranstalter unglücklich gelöst. Ebenso gab es keine differenzierte Vorankündigung in der Zeitung.
Insgesamt auffällig war die geringe Präsenz von Reportern und Fotografen der Zeitungen. Ist das schon ein Ergebnis der Medienreform oder eine einmalige Schwäche? Da erinnert man sich hier doch gerne an die Fotoberichte von Herrn R. Sichelschmidt und Herrn V. Speckenwirt, um nur die zu nennen.
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