16 qualifizierte Menschen unterstützen Kinderhospiz Emmaus

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In drei Monaten wurden diese 16 Ehrenamtlichen auf ihre unterstützende Aufgabe vorbereitet. (Foto: privat)
Gevelsberg: Hospiz Emmaus |

Für Kinder ist es wichtig, dass sie bei ihrer Begegnung mit den Themen Tod und Sterben nicht alleine sind.

In einem dreimonatigen Weiterbildungskurs der insgesamt 80 Stunden umfasste, wurden 16 Ehrenamtliche des ambulanten Hospizdienstes geschult. Die Ausbildung befähigt sie zur Trauerbegleitung für Kinder, Jugendliche und deren Familien.
Unter der fachlichen Leitung des Diplom-Heilpädagogen Detlef Bongartz wurden die Mitarbeiter sowohl durch praxisgerechte Fallbeispiele und Rollenspiele als auch durch die persönliche Auseinandersetzung mit Trauer- und Abschiedssituationen, auf das Thema vorbereitet.
Detlef Bongartz, der als Familientrauerbegleiter tätig ist, gab praktische Verhaltenstipps und beleuchtete Methoden und Rituale die als Unterstützung in der Begleitung trauernder Kinder und Jugendlicher Anwendung finden können. „Da wir untereinander durch unseren Zusammenhalt in der Ehrenamtlichengruppe einen sehr vertrauensvollen Umgang miteinander haben, fiel es uns leicht, uns auch auf heikle Situationen gedanklich gut einlassen zu können,“ freut sich die Teilnehmerin Hiltrud Schmidt-Höschen über die sehr intensive und positiv gelaufene Qualifizierungsmaßnahme.

Ein starkes Team für das Hospiz

Dem Hospizdienst steht jetzt ein gut gerüstetes Team aus Ehrenamtlichen zur Verfügung, das ab kommendem Montag, 4.September 2017, wieder in zwei neuen Trauergruppen trauernden Kindern (8- 12 Jahre) und Jugendlichen (ab 13 Jahren) unterstützend zur Seite stehen wird.
Am 4. September um 16.30 Uhr findet in den Räumen des Ökumenischen Hospiz, Hagener Straße 339 in Gevelsberg, ein erster Informationstermin für Kinder und Eltern zusammen statt.
Ohne die Eltern werden dann regelmäßige Termine in den Gruppen stattfinden.
Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst des Ökumenischen Hospiz Emmaus betreut seit 2015 intensiv schwersterkrankte und sterbende Kinder und Jugendliche in ihrem häuslichen Umfeld, im Krankenhaus oder in Pflegeeinrichtungen. Die Arbeit wird durch den engagierten Einsatz der ehrenamtlichen Mitarbeiter getragen. Die Trauerarbeit bei Kindern und Jugendlichen, die einen Verlust erlebt haben, ist der weitere wesentliche Unterstützungsauftrag des Dienstes.
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