Ziel des Gevelsberger Wassertags: Den Menschen die Augen öffnen

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Der erste Gevelsberger Wassertag wirft seine Schatten voraus: Am 8. Juni traf sich die Zukunftschmiede Gevelsberg e.V. mit den Teilnehmer der Veranstaltung, um den Ablauf genauestens zu planen. (Foto: André Sicks)
Gevelsberg: Ennepestrand | Wasser ist Grundlage allen Lebens: Bäche, Flüsse, Seen, Feuchtgebiete und Meere sind Lebensraum einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren und wichtige Bestandteile des Naturhaushaltes. Das Grundwasser ist Trinkwasserspender und Lebensraum zugleich. Man nutzt Wasser zur Ernährung, zur täglichen Hygiene aber auch für Freizeitaktivitäten. Außerdem ist Wasser als Energiequelle, Transportmedium und Rohstoff ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Ein effektiver Schutz und der schonende Umgang mit dieser Ressource sind Voraussetzung für biologische Vielfalt und eine nachhaltige Nutzung.
Ökologisch, ökonomisch und sozial – diese drei Schlagwörter stehen seit nunmehr 17 Jahren auch ganz oben auf dem Programm der Zukunftsschmiede Gevelsberg e.V., mit deren Vorsitzenden Annette Bußmann und ihrem Stellvertreter Gustav-Adolf Schmidt an der Spitze. Ziel des Vereins ist es, die Entwicklung auf unserem blauen Planeten in eben jene Richtung Nachhaltigkeit zu lenken. Bei den Mitgliedern steht seit Jahren das Thema Wasser ganz oben auf ihrer Agenda. Und darum veranstaltet man am 2. Juli in der Zeit von 13 Uhr bis 17 Uhr am Ennepestrand erstmals einen Gevelsberger Wassertag, der sich unter anderem der Wasserqualität sowie dem Wasserverbrauch widmet, eine Wasserverkostung bereithält und ein unterhaltsames Programm für Kinder bietet. „Wir möchten mit diesem Fest das Wasser einmal von allen Seiten beleuchten und ein jeder Besucher soll es mit all seinen Sinnen erleben können“, sagte Annette Bußmann im Rahmen einer ersten Vorbesprechung.
Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben insgesamt 21 Organisationen, Vereine und Institutionen ihre Teilnahme an der Veranstaltung zugesagt, darunter der Gevelsberger Kinderschutzbund, die AVU, die Jugendfeuerwehr, das Schwimm In, NABU und ANU, Amnesty International und Greenpeace sowie die KiTa Habichtstraße und gevelsberger Künstler – um nur einige zu nennen. Als rollendes Klassenzimmer und mobile Umweltstation unterstützt auch der LUMBRICUS – der Umweltbus der Natur- und Umweltschutz-Akademie Nordrhein-Westfalen (NUA) – diese insbesondere für Kinder außergewöhnliche Umweltbildungsarbeit. Naturerfahrung, Erkundung von Lebensräumen oder Naturschutzprojekte stehen hierbei im Vordergrund. „Ich freue mich, dass sich so viele mit einbringen in unsere Veranstaltung“, sagte die Umweltpädagogin und zweite stellvertretende Bürgermeisterin Annette Bußmann. Zudem fügte sie hinzu, dass man bereits auch schon für die geplante Tombola sehr viele „umweltfreundliche“ Gewinne (unter anderem Schnuppertauchen, Anfängerschwimmkurs, Führung durch ein Wasser, etc.) erhalten habe.
Unsere Umwelt zu schützen ist mit Abstand die wichtigste Herausforderung, der wir Menschen uns stellen müssen. Menschen neigen seit ihrer Entstehung dazu, zu glauben, sie wären die Krönung der Schöpfung, die Überspezies, das Maß aller Dinge. Dabei übersehen sie Fragilität und vor allem ihre Abhängigkeit von der Natur und den aktuellen Lebensbedingungen. Der Gevelsberger Wassertag soll daher allen Besuchern die Augen öffnen, sie zum Nachdenken anregen – vor allem aber zum Handeln ermutigen. Es gibt schließlich nur einen blauen Planeten, und der muss erhalten bleiben.
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