Anfrage der LINKEN zu Strom- und Gassperren im Ennepe Ruhr Kreis

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In einer Anfrage an den Landrat und die Verwaltung des Ennepe Ruhr Kreises verlangt die Fraktion DIE LINKE. Ennepe Ruhr eine zeitnahe, schriftliche Auskunft über die Gesamtanzahl der Menschen, sowie die Anzahl der Hartz IV- und Grundsicherungsempfänger, die von Strom- und Gassperren seitens der Versorger betroffen sind und seit Anfang des Jahres waren einschliesslich einer etwaigen Dunkelziffer.

Zudem fragt die Fraktion DIE LINKE., ob Jobcenter oder Kreisverwaltung Sperren bzw. deren Androhung durch Sicherheitszahlungen oder Kredite haben verhindern können und wenn ja, in wie vielen Fällen das vorgekommen ist .

Auch stellt sich die Frage nach den Rückzahlungsmodalitäten bei eventuell vorgestreckten Sicherheitszahlungen:
Werden vorgestreckte Sicherungszahlungen für den Bezug von Strom oder Gas anschließend von den Leistungen an alle Mitglieder einer Familie bzw. Bedarfsgemeinschaft prozentual zur Rückzahlung der Sicherungsleistung abgezogen ?

Welche Lösungsvorschläge haben das Jobcenter EN und die Kreisverwaltung, um Sperren von Strom und Gas zu vermeiden und aufgelaufene Forderungen der Energieunternehmen so sozialverträglich wie möglich für die Bezieher von Leistungen zu begleichen ?

Der Fraktionsvorsitzende der Kreistagsfraktion DIE LINKE., Willi Kloppenburg sagte dazu:

„Die Preise für Strom und Gas steigen.
BezieherInnen von Leistungen aus der Grundsicherung oder von Hartz IV sind in ihren finanziellen Spielräumen stark eingeschränkt.
Menschen mit kleinem Einkommen haben zunehmend Schwierigkeiten, ihre Gas- und Stromrechnung zu begleichen.
Der Bezug von Strom und Gas ist zum Heizen, Kochen, Waschen, zur Beleuchtung der Räume, zum Radiohören und für viele andere lebensnotwendige Tätigkeiten notwendig.
Die ausreichende Basisversorgung mit Energie ist die Voraussetzung, um ein menschenwürdiges Leben in unserer Gesellschaft und im Ennepe-Ruhr-Kreis führen zu können.“
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