LINKE fordert Ausbildungsmesse ohne Bundeswehr

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Die Kreistagsfraktion DIE LINKE. im Ennepe Ruhr Kreis stellt in der Kreistagssitzung am 18.03. 2013 einen Antrag zur Beschlussfassung, die Veranstalter der diesjährigen Ausbildungsmesse aufzufordern, die Bundeswehr nicht zur Ausbildungsmesse einzuladen oder bei schon ausgesprochener Einladung wieder auszuladen.

Zusätzlich soll der Kreistag die Vertreter des Kreises in den Aufsichtsgremien der EN-Agentur auffordern, sich für eine Ausbildungsmesse ohne Bundeswehr einzusetzen, da die Bundeswehr keine „normalen“ Berufsausbildungen und Berufe anbiete.
In der Begründung heißt es, "die Tätigkeit bei der Bundeswehr sei unauflöslich mit der Bereitschaft zur Kriegsführung verbunden. Diese Aktivitäten bei der Bundeswehr setzten also die Bereitschaft zum Töten voraus und seien in zunehmendem Maße mit dem Risiko des Getötetwerdens und schwerer posttraumatischer Belastungsstörungen verbunden."

Der Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Kreistag, Willi Kloppenburg sagte dazu :

„Es ist aus unserer Sicht unverantwortlich, diese in hohem Maße gefährliche und seelisch belastende Tätigkeit im Zusammenhang mit normalen, zivilen Ausbildungsgängen und Berufen jungen Schülern – häufig schon ab der 8. Klasse – unkommentiert zu präsentieren. Kinderschutzorganisationen verweisen darauf, das einseitige Werbung für Militär und Militäreinsätze bei Minderjährigen mit der von Deutschland unterzeichneten UN-Kinderrechtskonvention nicht vereinbar sind.“
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