Highlight zu Beginn des Jazz-Jahres - Big Daddy Wilson kommt am 14. Januar

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Big Daddy Wilson gibt im Januar sein Gastspiel in Gladbeck. (Foto: Pressefoto)
Gladbeck: Mathias Jakobs Stadthalle |

Gladbeck.Zum Beginn des neuen Jahres wartet der Jazzclub wieder mit einem Highlight auf.
Big Daddy Wilson, Blues-Musiker der internationalen Top-Klasse, kommt er erneut, diesmal sogar im Quartett mit Paolo Legramandi , Cesare Nolli und Nik Taccori, die extra am Vortag aus Italien eingeflogen werden und in Gladbeck übernachten.

Das Gastspiel beginnt um 11:30 Uhr im Foyer der Mathias-Jakobs-Stadthalle.
Der Eintritt kostet 15 Euro, für Jazzclubmitglieder 5 Euro. Kartenbestellungen sind wegen des begrenzte Platzangebotes dringend erforderlich über die Website  www.jazzclub-gladbeck.de , per Mail an w-roeken@jazzclub-gladbeck.de oder telefonisch 0176 32 18 39 75.

„Das wird wieder mehr sein als ein Frühschoppen, das wird ein Blueskonzert der Spitzenklasse“, so Jazzclubvorsitzender Wolfgang Röken.

Big Daddy Wilson trat in den letzten 20 Jahren in der ganzen Welt auf. Er sang in mehr als 15 Ländern in vielen Clubs, Theatern, Festivals, im Radio und TV. 2004 wurde er eingeladen, auf der Premiere von Wim Wenders Film "Soul of a Man" zu singen. 2010 erhielt er den 1. Platz beim German Blues Challenge "Best Blues Band". 2012 erhielt er die Schlüssel seiner Heimatstadt Edenton. Der Bürgermeister erklärte den Tag zum "Big Daddy Wilson Day". 2015 erhielt er den Big Blues Award - Best Blues Artist „Blues in Germany".

Der Blues hat sich von der einst schwarzen Musik zu einer universellen Sprache entwickelt, die Men­schen verschiedenster Herkunft und kultureller Prä­gung verbindet.
Big Daddy Wilson ging einen voll­kommen untypischen Weg. Ihn zog es in die Frem­de, um den Blues für sich zu entdecken. Er verließ seine Heimat 1979 und verpflichtete sich in der US Armee, denn für einen schwarzen Jugendlichen gab es keine Jobs in Nord-Carolina. Er wurde nach Deutschland entsandt und dien­te seinem Land 7 Jahre lang. Nach dem Militärdienst blieb er in Deutschland, wo er das erste Mal mit der wundervollen Musik "Blues" in Berührung kam.

"Ich wusste nichts über Blues, ich wusste nicht, was er war, aber hatte ihn im Blut." Wilson antwortete diesem Ruf. Er singt den Blues seither jede Nacht, seitdem er ihm in einem kleinen Club in Nord­deutschland begegnete.
Für „Big Daddy" ist die verbindende Kraft des Blues eine wichtige Antriebsfeder seines musikali­schen Schaffens.
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