"KunstKompakt"-Ausstellung mit dem Prädikat "International"

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Fragmentarische Malerei in expressiver Mischtechnik präsentiert der gebürtige Russe Arsenij Pawlow bei der nächsten „KunstKompakt“, die am Freitag, 19. Februar, um 19.30 Uhr im Kunstraum „Alte Spedition“, Alte Radrennbahn 6, eröffnet wird. Auf die neue Ausstellung freut sich natürlich auch Gastgeberin Karoline Dumpe. (Foto: KunstKompakt)
Gladbeck: Galerie Alte Spedition |

An den letzten beiden Februarwochenenden heißt es wieder „KunstKompakt“ im Kunstraum „Alte Spedition“ in Butendorf, Alte Radrennbahn 6: Bereits zum 13. Mal treffen acht Maler und zwei Bildhauer aufeinander und präsentieren ihre Werke.

Und Gastgeberin Karoline Dumpe freut sich ganz besonders: „In den letzten Monaten
wurden die Ausstellungsräume erweitert und in dem Speditionsbau aus dem Jahr 1948 stießen wir bei der Renovierung auf die eine oder andere Überraschung. Zum Beispiel fanden wir in einer Türzarge eine alte verarbeitete Zeitung von 1972 mit spannendem Sportteil. Das habe ich natürlich aufgehoben,“ so Karoline Dumpe. „Nun ist noch mehr Raum für die Kunst und ich habe endlich ein eigenes Atelier und muss nicht mehr alles für eine Ausstellung wegräumen“ freut sie sich.

Vielfalt ohne Beliebigkeit bleibt das Motto dieser Ausstellung, die auch dieses Mal
spannungsreich zusammengestellt ist.

Aus Porzellan und Draht erarbeitet Ursula Commandeur ihre Skulpturen die systemisch aufgebaut sind. Es sind immer Additionen von Einzelteilen, die sich zu einem Ganzen fügen und überraschen.

Draht ist auch das Verbindungselement von Joost Meyer der tierische Skulpturen
neu interpretiert.

Tierisch menschlich geht es auch bei den collagierten Zeichnungen von Welf Schiefer
aus Hamburg zu, der Werke aus seiner Schaffenszeit des Otmar Alt Stipendiums aus 2015 mitbringt. „Wir freuen uns, dass er schon vor der Stipendiatenzeit bei uns ausgestellt hat. Mich interessiert die Qualität von Kunst und nicht irgendein Name“ sagt Ausstellungsmacherin Dumpe dazu, die die Künstler gerne begleitet.

Nicole Pfund aus Frankreich stellt erstmalig in unserer Region ihre beeindruckenden
„fabelhaften“ Ölbilder aus, in denen sich Tierwesen in allzu menschlichen Begebenheiten bewegen. Ihre Figuren die am Klavier lehnen oder das Cello im Arm halten fände man liebenswert wenn da nicht diese Köpfe wären.

Reinhard Wieczorek, der bekannte Bottroper Maler zeigt seine einzigartigen Elefanten
und setzt das Thema Tiere auf verschiedenen Untergründen weiter fort.

Die in Berlin lebende Spanierin Laura Nieto zeigt Stadtszenarien in denen sie die Stimmung des Momentes aufgreift und den Betrachter als Teil des Bildes mit einbezieht.

Jürgen Marose aus Essen lotet in seinen Bildern schemenhafte Gestalten in angedeuteten Landschaften aus.

Ute Schätzmüller die im letzten Jahr Drahtlithografien zeigte wird diesmal Malerei
mitbringen die im Kontrast zu Marose steht.

Arsenij Pawlow, ein gebürtiger Russe, zeigt in expressiver Mischtechnik fragmentarische Malerei, die durch Schichtungen und Wegkratzen wie freigelegte Fresken wirken und die Flüchtigkeit von Erinnerung und Zeit thematisieren.

Im Kunstraum Alte Spedition treffen internationale und regionale Künstler aufeinander
die sich miteinander vernetzen können und das abwechslungsreiche künstlerische
Angebot dieser Stadt erweitern. Für Besucher von nebenan aber auch aus Düsseldorf
oder Münster, ist die Alte Spedition inzwischen eine gute Adresse für sehenswerte
Kunst.

Alle Künstler und weitere Infos sind unter: www.kunstkompakt. de zu finden.

Die Ausstellung wird am Freitag, 19. Februar, um 19.30 Uhr eröffnet und kann anschließend am 20. und 21. Februar sowie am 27. und 28. Februar, jeweils von 11 bis 18 Uhr bei kostenlosem Eintritt besichtigt werden. Individuelle Besichtigungstermine sind nach vorheriger Absprache möglich.
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