Pop-Oratorium LUTHER in Gladbeck

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Frank Winkels als Luther in der Besetzung der Uraufführung im Oktober 2015 (Foto: Stiftung Creative Kirche)
 
Bei Projektleiter Klaus-Dieter Salinga laufen die Fäden des Projekts zusammen (Foto: MLFR)
Letzte offene Chorprobe am 20. Mai in der Gladbecker Christuskirche

Gladbeck. Die Planungen für das Pop-Oratorium Luther in der Maschinenhalle Zweckel sind größtenteils abgeschlossen. Die Rollen für die Solisten sind vergeben und die Besetzung des Symphonieorchesters und der Band steht fest. Der Chor, dessen Stimmvolumen mittlerweile von über 150 Sängerinnen und Sängern geprägt wird, vertieft bis zu den Sommerferien die einstudierten Lieder. Es besteht nun die letzte Gelegenheit, in das Projekt einzusteigen und an den Aufführungen in außergewöhnlicher Kulisse mitzuwirken. Die nächste und damit letzte offene Chorprobe am Freitag, 20. Mai, findet von 20 bis 22 Uhr in der Christuskirche in Gladbeck, Humboldtstraße 11, statt.

Neben der musikalischen Vorbereitung beginnt für Projektleiter Klaus-Dieter Salinga und sein Organisationsteam nun die intensive Umsetzungsphase. Der 65-jährige Verwaltungsfachmann und Vorstandsmitglied des Martin Luther Forum Ruhr hat sowohl die kaufmännische als auch die administrative Leitung des Projekts. "Wir freuen uns darüber, dass es gelungen ist, mehr als 150 Sängerinnen und Sänger für das Projekt zu begeistern." sagt der leidenschaftliche Blechbläser und Bass-Sänger. "Die Verträge mit allen Beteiligten sind unter Dach und Fach und müssen nun umgesetzt werden. Das erfordert vollen Einsatz, aber die hervorragende Musik entschädigt für alles." Das Martin Luther Forum Ruhr hat noch vor der Uraufführung des Pop-Oratoriums im Herbst 2015 die Aufführungsrechte erworben und veranstaltet das neueste Werk des erfolgreichen Autorenduos Michael Kunze/Dieter Falk in Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis Gladbeck Bottrop Dorsten. Ein Projekt dieser Größe ist auch für den Organisationsspezialisten Salinga nicht alltäglich und fordert von dem seit zwei Jahren im Ruhestand befindlichen Gladbecker alle Register.

Die technische Leitung hat der Bausachverständige und erfahrene Konferenz- und Veranstaltungsplaner Thomas Bednarz übernommen. Für den gebürtigen Gladbecker, der bereits bei der Uraufführung in der Dortmunder Westfalenhalle mitgewirkt hat, besteht der besondere Reiz in der Verbindung einer modernen Musicalshow mit den räumlichen Bedingungen eines Industriedenkmals. "Die Planung eines Großprojekts inmitten der historischen Kulisse fasziniert mich besonders. Das Zusammenspiel der Solisten mit dem Chor und den Musikern verlangt ein aufwendiges Beschallungskonzept, das durch die akustischen Bedingungen der Maschinenhalle eine zusätzliche Herausforderung erfährt. Dabei hilft uns modernste Technik und die wertvolle Erfahrung von der Uraufführung." Mit einem umfangreichen Beleuchtungskonzept setzt der kreative Planer sowohl die Darsteller und Musiker auf der großen Bühne als auch die unter Denkmalschutz stehende Einrichtung der Maschinenhalle ins rechte Licht.

Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Wolfgang Flunkert und Matthias Uphoff. Die hauptamtlichen Kirchenmusiker und erfahrenen Dirigenten teilen sich die umfangreichen Aufgaben bei der Besetzung und Unterstützung des Ensembles sowie bei den monatlichen Chorproben. Der Herner Kreiskantor und passionierte Schlagzeuger Wolfgang Flunkert hat bereits 2015 den Gladbecker Projektchor MaLu geleitet und zur Teilnahme an der Uraufführung des Pop-Oratoriums vorbereitet. "In diesem Projekt vereinen sich meine Liebe zur Pop-Musik und zur Chorarbeit. Die Koordination der unterschiedlichen Musiker ist für mich in dieser Dimension eine neue Herausforderung.", sagt der studierte Schul- und Kirchenmusiker. Er hat bereits zahlreiche oratorische Aufführungen inszeniert und auf kirchlichen Großveranstaltungen als Schlagzeuger mitgewirkt.

Der Kantor des Kirchenkreis' Gladbeck-Bottrop-Dorsten, Matthias Uphoff, wird bei den Aufführungen den großen Chor dirigieren, der eine der Hauptrollen in dem Pop-Oratorium einnimmt. Der Chor erklärt verschiedene Szenen und verdeutlicht die Zweifel und Fragen, die Martin Luther durch das gesamte Stück begleiten. Die große Herausforderung für den Bottroper Kirchen- und Jazzmusiker liegt in der Abstimmung zwischen den 50 Musikern und über 150 Sängerinnen und Sängern auf einer 250 Quadratmeter großen Aktionsfläche. „Die Einsätze für den Chor müssen über große Distanzen signalisiert und mit denen der Musiker synchronisiert werden. Das geht nur mit höchster Disziplin und einer präzisen Teamleistung mit dem zweiten Dirigenten.“ Uphoff, der bereits bei der Uraufführung mitgesungen hat, ist von dem Engagement der Mitwirkenden und der packenden Musik begeistert. Und zum Inhalt des Stücks fügt er hinzu: „Mich fasziniert die Bedeutung von Martin Luther, besonders im Ruhrgebiet. Daher freue ich mich sehr, dieses gelungene Werk in meinem Kirchenkreis mitgestalten und aufführen zu können.“

Das Pop-Oratorium "Luther" wird am 12. und 13. November 2016 in der Maschinenhalle Zweckel aufgeführt. Die Zuschauer können sich auf eine musikalisch vielseitige Vorstellung mit einem facettenreichen Portrait über den Reformator Martin Luther auf dem Reichstag zu Worms freuen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.lutherforum-ruhr.de.
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