Sommerausstellung in der Alten Spedition mit Künstlern aus dem Ruhrgebiet

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„X aus 53 - Künstler aus dem Ruhrgebiet“ ist der Titel der Sommerausstellung in der Alten Spedition, die am Freitag, 28. August, eröffnet wird. Galeristin Karoline Dumpe hat sechs lokale Künstler eingeladen, ihre Werke an der Ringeldorfer Straße 6 zu präsentieren
 
Reinhard Wieczorek
Gladbeck: Ringeldorfer Straße 6 | Das Ruhrgebiet ist eine unglaublich kreative Region, was Fluch und Segen zugleich ist. „Denn anders als in großen Metropolen wie Berlin oder München, die zentral organisiert sind, gibt es hier keinen genauen Überblick über die verschiedenen Künstler und Ausrichtungen“, so Karoline Dumpe. Die Gladbecker Galeristin und Künstlerin hat sich daher entschlossen, in der Alten Spedition im Rahmen der Ausstellungsreihe „X aus 53“ heimische Kunstschaffende vorzustellen. Und startet damit in ihrer Sommerausstellung, die am Freitag, 28. August, um 19.30 Uhr, an der Ringeldorfer Straße 6 eröffnet wird.

Der Bottroper Maler Reinhard Wieczorek malt seine Ansichten des Ruhrgebiets in satten, leuchtenden Farben und versteht es meisterhaft, den Betrachter in seinen Bann zu ziehen. Sein Ausblick aus dem Loft erinnert an ein Panorama einer Großstadt - dort das Stadion, da Industriebauten, hier das Grün des Naherholungsgebiets. Sicher jeder Ruhrgebietsbürger findet in diesem Bild eine Umgebung, die ihm bekannt vorkommt.

Versteckte Ästhetik


Babara Abendroth aus Dortmund hat in der Schlosserei ihres Vaters das Schweißen gelernt und nimmt alte Motoren auseinander, aus denen sie Skulpturen schafft. Auch ein Differenzial aus Gladbeck hat sie verarbeitet und bringt mit ihren Objekten eine versteckte Ästhetik zutage, die so typisch für unsere Region ist.

Die Kohle-und Stahlarchitektur, die das Ruhrgebiet so markant machen, interpretiert die Duisburgerin Dorothee Impelmann (siehe Bild auf dem Titel). Mit dem Fluss ihrer Farben thematisiert sie den Fluss der Veränderungen im Revier.

Lebendigkeit einer großen Metropole


Die Bochumerin Silvia Szlapka erzählt Geschichten von Menschen, die sich treffen, sich begegnen, aneinander vorbeigehen. In einem ihrer Bilder setzt sie ein Dortmund-Panorama in Szene, das auch Karoline Dumpe begeistert. „Aus diesem Bild spricht eine große Lebendigkeit, ein Treiben und Warten, das einer großen Metropole würdig ist.“ Der Essener Marc Westermann hat seinen „Nachwuchs“ mitgebracht. „Die großformatigen Kinderportraits erinnen an die vielen Kinder der geburtenstarken Jahrgänge, die damals auf den Straßen spielten.

Naturskulpturen


„Doch weiß man nicht, ob man sie als Spielgefährten haben möchte.“ schmunzelt Karoline Dumpe. Der Dortmunder Bernd Moenikes setzt mit seinen Naturskulpturen schließlich einen Kontrapunkt zu den Motorskulpturen und zeigt damit die „grüne“ Seite des Ruhrgebiets.

Ausstellung läuft bis zum 13. September


Allein dieser Querschnitt aus Kunstschaffenden der Region zeigt schon, „dass wir locker mit Kulturmetropolen wir Berlin, Hamburg, München oder Amsterdam mithalten können“, zeigt sich Karoline Dumpe überzeugt. Nach der Vernissage am Freitag, haben Kulturfreunde am Samstag (29.) und am Sonntag (30.) sowie am nachfolgenden Wochenende (5. und 6. September) jeweils von 14 bis 18 Uhr die Gelegenheit, die Ausstellung zu besuchen.

Danach ist es möglich, Termine nach Vereinbarung zu machen, die Ausstellung endet am 13. September. Weitere Infos auch unter "www.alte-spedition.de"
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