Acht neue Patientenbegleiterstehen nun zur Verfügung

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Acht weitere Gladbecker haben jetzt ihre einjährige Schulung beendet und dürfen sich offiziell "Patientenbegleiter" nennen. Die entsprechende Zertifikate konnten die Damen und Herren im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus an den Händen von Bürgermeister Ulrich Roland in Empfang nehmen. (Foto: Kariger)
Gladbeck: Stadtgebiet |

Gladbeck. Die Aussicht auf einen anstehenden Krankenhausaufenthalt ist für keinen Menschen angenehm. Besonders hart trifft es dann Alleinstehende, denn sie stehen mit den Anforderungen, die da auf sie zukommen, meistens ohne Hilfe da.

"Wie komme ich ins Krankenhaus?", "Wer füttert mein Haustier?" lauten dann die Fragen, die in solchen Fällen insbesondere Senioren nicht beantworten können. Doch in Gladbeck sind Hilfesuchende nicht mehr auf sich allein gestellt, denn sie können auf die Unterstützung durch so genannte "Patientenbegleiter" setzen.

Dabei handeln diese "Patientenbegleiter" im Auftrag des Patienten, sind zur Verschwiegenheit verpflichtet und richten sich natürlich an den individuellen Bedürfnissen ihres Schützlings aus. Darüber hinaus sollen die Begleiter die Patienten auch dabei unterstützen, nach dem Krankenhausaufenthalt auch wieder Anschluss an das soziale Umfeld zu finden. "Eine Begleitung ist aber immer zeitlich befristet," betont Gudrun Müller, die auf ehrenamtlicher Basis gemeinsam mit ihrer AWO-Arbeitskollegin Karin Gerbig für die Koordination der in Gladbeck vorhandenen "Patientenbetreuer" zuständig zeichnet.

Denn in Gladbeck hat sich das Angebot der "Patientenbegleitung", im Jahr 2013 als Modellprojekt gestartet, inzwischen etabliert. Die Trägerschaft liegt bei der "AWO", an der erfolgreichen Umsetzung aber maßgeblich beteiligt sind das St. Barbara-Hospital, die Stadt Gladbeck, der Städtischen Seniorenbeirat, die Seniorenberatung der Stadt Gladbeck sowie viele weitere Netzwerkpartner. Und so gibt es in Gladbeck inzwischen 18 "Patientenbegleiter", nachdem im Rathaus im Rahmen einer kleinen Feierstunde acht weitere Damen und Herren aus den Händen von Bürgermeister Ulrich Roland ihre Zertifikate in Empfang nehmen konnten.

"Es geht um emotionalen Beistand und darum, dass man einfach anpackt, wenn etwa ein Koffer gepackt werden muss," fasst Gudrun Müller die Anforderungen an die "Patientenbegleiter" zusammen. Mit Karin Gerbig übernimmt Müller ehrenamtlich auch die Schulung der Helfer.

Die Schulung zum "Patientenhelfer" dauert beinhaltet 70 Unterrichtseinheiten, die sich über die Dauer von einem Jahr erstrecken.
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