Angebliche Polizisten bestehlen 63-jährige Pflegebedürftige in Gladbeck

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Gladbeck: Trickdiebstahl |

Zweckel. Opfer eines Trickdiebstahls wurde am Mittwoch, 29. Juni, eine Frau in Zweckel.

Gegen 9.30 Uhr klingelten zwei unbekannte Männer an der Wohnungstür der pflegebedürftigen 63-Jährigen auf der Feldhausener Straße. Die Unbekannten gaben sich als Kriminalbeamte aus und zeigten einen Zettel vor, mit einem angeblichen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung der 63-Jährigen. Die angeblichen Kriminalbeamten wiesen sich dabei auch mit einem vermeintlichen Dienstausweis aus.

Während einer der "Polizeibeamte" die Räume der Wohnung durchsuchte, blieb der andere bei der 63-Jährigen, so dass die Frau im Detail nicht die Durchsuchung
verfolgen konnte. Als ein Pfleger des ambulante Pflegedienstes in der Wohnung erschien, verließen die beiden Unbekannten fluchtartig die Wohnung.

Bei einer Nachschau wurde festgestellt, dass der "Durchsucher" sämtliche Schränke und Schubladen geöffnet und Schmuck der 63-Jährigen entwendet hatte.

Betreffs der Täter liegen folgende Beschreibungen vor: Einer der Männer war zwischen 45 ud 50 Jahre alt, 1,90 Meter groß und schlank. Der Mann hatte angegrautes und kurz geschnitte Haare, trug unter anderem eine dunkelrote Jacke. Sein Komplize war mit 1,65 Meter deutlich kleiner, von kräftiger Statur und hatte stoppelige, kurze schwarze Haare, Unbekannte war dunkel gekleidet.

Hinweise erbittet das Fachkommissariat der Polizei unter Tel. 0800/2361 111.

Vor dem Hintergrund dieser Tat warnt die Polizei vor weiterem Vorgehen und bittet insbesondere Senioren um besondere Vorsicht. Immer wieder versuchen Täter, sich unter einem Vorwand, Mitarbeiter von Versorgungsunternehmen, der Stadt oder der Vermietergesellschaft Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen, um dort insbesondere Diebstähle zu begehen. Oft geben sich die Täter, wie auch in diesem Fall, als Polizeibeamte aus. "Begegnen Sie solchen Tätern grundsätzlich mit einem gesunden Maß Misstrauen. Lassen Sie nie unkontrolliert Personen in die Wohnung oder das Haus," lautet der Tipp der Polizei. Falls vorhanden, sollten Sperrriegel oder -ketten genutzt werden und möglichst sollten Angehörige oder Zeugen hinzugezogen werden, bevor man fremden Personen Zutritt zur Wohnung gewährt.
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