Bilderstrecke Schützenfest - Thorsten I. Nagel und Petra II. Schwalvenberg

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Die Jugendblaskapelle Coesfeld legte sich zur Königsproklamation mächtig ins Zeug, heizte dem Volk eine garantiert unvergessene Stimmung unters Zeltdach und gab einfach alles, was man geben konnte. Soweit noch etwas Bewegung unter den Gästen aus Platzmangel im vollbesetztem Zelt möglich war, gingen Beine und Hände im Rhythmus mit. Foto: Kariger
 
Die nächsten 4 Jahre werden im Schützenverein-Mitte von Petra II. (Schwalvenberg) und Thorsten I. (Nagel) als Königspaar regiert. Foto: Kariger

Gladbeck: Schützenfest SV Gladbeck-Mitte | Der Große Zapfenstreich der Schützen Gladbeck-Mitte 1652 e.V. auf dem Rathausvorplatz und im Zelt am vergangenen Freitag war bereits die gelungene Vorfreude in ausgelassener Stimmung zum Vogelschießen am darauffolgenden Samstag auf dem Rathausplatz.

Die Jugendblaskapelle Coesfeld mit dem Spielmannszug Rothebusch 1953 e.V. sorgten für die zünftige Untermalung in Brauchtumsart. Abends zum Schützenball sorgte "hi-five" für eine ordentliche Party auf dem Zeltboden.

Am Samstag gegen 10.00 Uhr dann war Antreten des Regiments zur Abholung des Schützenvogels aus dem Schaufenster von Juwelier Hahne angesagt. Mit eindrucksvollen Klängen wurden auf dem Europaplatz die Zuschauer unterhalten. Anschließend marschierte die Kolonne im zünftigen Marsch zum Rathausplatz, um den Holzvogel in die dort aufgestellte Kugelfang-Anlage zu montieren.

Vogelschießen Samstag, 1. Schuss um 11.10 Uhr

Alois Steinzen hatte die Moderation und stand erklärend den Schützen und Zuschauern am Mikrofon zur Seite. Schließlich um 11.10 Uhr konnte dann der erste Schuss auf den Vogel ausgelöst werden. Die Krone holte um 11.30 Uhr Patricia Schmidt vom Vogel und 11.43 Uhr Sven Laacks das Zepter. Den Reichsapfel konnte 11.56 Uhr Dennis Mundner für sich verbuchen, während der linke Flügel um 14.03 Uhr von Frank Muche runter geholt wurde. Den rechten Flügel konnte dann Günter Gräfling geg. 14.11 Uhr vom Vogel holen.

Die Jugendblaskapelle Coesfeld unterstützte auch hier wieder musikalisch zwischendurch die zahlreich erschienenen Besucher, die je unter Applaus, Beifalls- oder Anfeuerungsrufen mit witzigen Sprüchen ihre Schützen unterstützten.

Nach der Erbsensuppen-Mittagspause begann nun, allerdings mit fetter Munition, sonst würde das Vogelschießen eine Ewigkeit dauern, dass Königsschießen auf den 1a-gefertigten Holzvogel, der wie immer all die Jahre von Josef Rabe kunstvoll gefertigt wird. Zu Königsanwärtern wurden jetzt Marco Kaup, Hannes Philipps, Frank Burucker, Stephan Ostendorf (Vors. v. SV Gladbeck-Mitte) und Thorsten Nagel auserwählt.

Sami I. und Petra I. abgelöst - Königsproklamation

Um 14.49 Uhr nach gesamt 251 Schuss war es dann so weit. Mit dem 45. Königsanwärterschuss holte Thorsten Nagel das letzte Stück "Brennholz" von der Stange. Der Jubel des Volkes auf dem vollbesetzten Rathausplatz war riesengroß. Unter lautem Beifall, Musik und Applaus konnte Thorsten Nagel geschultert ins Zelt getragen werden, wo dann die Proklamation auf der Bühne begann.

Auf die Frage, wer denn nun Königin wird, wurde Petra (genannt "Saus") Schwalvenberg auf die Bühne gerufen. Unter ohrenbetäubendem Beifall schritt die zukünftige Königin Petra II. durch die Zelt-Mitte, freudestrahlend und gerührt zur Bühne, die Krönungszeremonie konnte beginnen. Tobias Surau wurde als Adjutant benannt und den Hofstaat bilden Olek Zilch mit Kerstin Alpert sowie Markus Naumann mit Gattin Barbara.

Der Schützenumzug aller Gladbecker Schützenvereine am Sonntag einschl. der Feuerwehr Gladbeck wurde unter blauem Himmel zum gelungenen Tag für alle Beteiligten. Zum Start aufgestellt hatten sich die Umzugsteilnehmer auf dem Festplatz/Kirmesplatz an der Horsterstr., wo im Anschluss dann beim Marsch durch die City zahlreiche Besucher die Straßenränder säumten, um den Umzug der Gladbecker Schützen sowie der Feuerwehr und Spielmannszug mit lautem Beifall zu verfolgen. Der Zug neigte kurz hinter der Königstribüne dem Ende zu, die vor der Stadtsparkasse aufgestellt war, damit anschließend die Teilnehmer hinauf ins Zelt vor dem Rathaus einmarschieren konnten.

Fotos: Kariger
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