Bürgermeister-Radtour: Jeden Tag dem Ziel ein Stückchen näher

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Die Gladbecker Radfahrergruppe ist am Mittwoch gut und wohlbehalten in Gent angekommen. Auch vom ständigen Gegenwind und dem Dauerregen ließ man sich auf den Weg nach Marcq-en-Baroeul nicht aufhalten. (Foto: Kariger)

Gladbeck. Weiterhin sehr gut voran kommt die Radtour in Gladbecks französische Partnerstadt Marcq-en-Baroeul. Tag für Tag kommt das Team, angeführt von Bürgermeister Ulrich Roland samt Gattin Christa, dem Ziel ein Stückchen näher.

Etappe 3: Von Kastelee nach Beveren


Nach einem belgischen Frühstück ging die Tour durch die endlosen Weiten von Flandern bei Regen weiter. Eigentlich hatten die Radler gehofft, ihn nicht zu treffen. Doch nun war er da: Der Gegenwind. Er wurde zu einem unermüdlichen und sehr lästigen Begleiter.

Der Weg führte durch Antwerpen, wo der Gruppe besonders ein Tunnel nur für Radfahrer und Fußgänger gefiel, der in 31 Metern Tiefe unter der Schelde hindurch führte. Nachdem die Gruppe das Hotel bezogen und sich frisch gemacht hatte, ging es mit dem Taxi ins Zentrum von Beveren, um etwas zu essen. Dies gestaltete sich jedoch schwerer als gedacht: Kein Restaurant hatte geöffnet. Selbst ein Polizist konnte keinen sachdienlichen Hinweis leisten. Er behauptete, dass alle Lokale geschlossen hätten, weil Markttag war. Letztlich fand Ludger Geisler in einer Nebenstraße dann aber doch noch ein geöffnetes Restaurant und so war der Tag gerettet.

Etappe 4: Von Beveren nach Gent


Nun hatte der Gegenwind auch noch ein nicht minder lästigen Begleiter bekommen: den Regen. Bei drei Stunden Dauerregen ging es weiter durch Flandern. Umso glücklicher waren die Radler, als sie in Gent mit dem Geläut von Kirchenglocken begrüßt wurden. Dann wurden schnell die Zimmer bezogen und es ging los in die historische Altstadt. Schließlich wollte die Gruppe so viel wie möglich zu sehen bekommen.

Direkt beim Verlassen des Hotels hörten die Radler laute Musik und Gesang. Es stellte sich heraus, dass es sich um cirka 500 Studenten der Uni in Gent handelte, welche sich bei lautem Gesang und Musik Bier aus Eimern und Gießkannen genehmigten. So starten also belgische Studenten in ihr erstes Semester.

Nachdem das bunte und fröhliche Treiben der Studenten einige Zeit lang beobachtet wurde, zogen die Radler weiter und bestaunten die Vielfalt der historischen Gebäude in der Innenstadt.

Die Suche nach einem geeigneten Lokal zum Abendessen wurde diesmal von einem Überangebot an geöffneten Restaurants bestimmt. Letztendlich entschied sich die Gruppe für ein Restaurant gegenüber der Burg Gravensteen. Nachdem der Hunger gestillt war, zog die Gruppe weiter zum Vrijtagmarkt, um das dortige Nachtleben zu erkunden und den Abend ausklingen zulassen.
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