DITIB-Gemeinde Gladbeck verurteilt Istanbul-Anschlag

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Die Moschee an der Wielandstraße in Butendorf. (Foto: Kariger)
Gladbeck: Wielandstraße 17 | Nach dem terroristischen Anschlag vom 12. Januar in Istanbul, bei dem zehn Deutsche getötet wurden, äußert sich jetzt auch die Türkisch Islamische Gemeinde Gladbeck von der Wielandstraße zu Wort. In einer Mitteilung sprechen die Gladbecker Muslime den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus. Für die Attacke finden sie deutliche Worte:

"Wir möchten deutlich zum Ausdruck bringen, dass wir den Terroranschlag in Istanbul aufs Schärfste verurteilen. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Verletzten und den Angehörigen der Verstorbenen. Die Täter machen durch die Wahl des Anschlagsortes deutlich, worauf es ihnen ankommt. Sie wollen verhindern, dass Menschen unterschiedlichen Glaubens und unterschiedlicher Herkunft sich besser kennenlernen und friedlich miteinander leben", so die Mitteilung.

Die Motive des Attentäters seien als heimtückisch und menschenverachtend zu bezeichnen. "Dem stellen wir uns als muslimische Religionsgemeinschaft entschieden entgegen. Wir lassen nicht zu, dass Angst und Hass obsiegen. Wir stehen gemeinsam ein für mehr Offenheit, für mehr Freiheit. Wir stehen für ein einheitliches Miteinander aller Menschen – gleich welcher Herkunft, gleich welchen Glaubens. Möge sich Gott der Toten erbarmen, den Hinterbliebenen Trost und den Verletzten Gesundheit spenden. Möge er die Herzen der Menschen von Hass befreien, auf dass wir einander in Frieden begegnen."
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