FOTOS WDR2 feS mit Connor - Silbermond und vielen anderen - Hallo Gladbeck

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Ein in die Geschichte eingehender Tag für Gladbeck: "MMM" - Max machts möglich, denn Stadtheld Max Baumeister heißt der junge Mann, der uns diesen grandiosen Tag beim WDR2 feS-Spiel "eingebrockt" hatte. Im Bild li.: Frontfrau Stefanie Kloß von Silbermond. Rechts: Sarah Connor, hochschwanger, durfte nur aus der Menge, nicht vom Fotograben für akkreditierte Leute abgelichtet werden, - zu recht, denn die Perspektiven vor der hohen Bühne sind nicht das Gelbe vom Ei. Foto/Collage: Kariger
 
Stadtheld Max Baumeister (re.) mit Sportmoderator Marco Schrey am Mikro, hatte uns dieses WDR2 feS-Event durch seinen Sieg an die "Backe geheftet" und hat sich damit auch in die Geschichtsbücher der Stadt hinein katapultiert. Foto: Kariger
 
Sarah Connor zog auf sympathische Art und Weise die Aufmerksamkeit der Besucher an wie ein Magnet. Leider musste man sie aus der Besuchermenge ablichten, aber but last not least: Diese Perspektive aus über 30 Metern Entfernung gefällt mir besser als aus 45° Grad schräger Fotograben-Perspektive mit optisch verzogenen Proportionen. Foto: Kariger

Gladbeck: WDR2 feS in Gladbeck | Ein grandioser Tag für Gladbeck, der frühestens erst nach 5 Jahren wiederholt werden kann, denn so lange müsste Gladbeck - wie andere WDR2-feS Gewinnerstädte ebenfalls - nach dem Sieg durch Stadtheld Max Baumeister pausieren, bis bei dem Spiel die Stadt wieder mitmachen könnte.

Steffi Neu startete spritzig

Ca. 30.000 Besucher auf der Ballonwiese im Durchlauf, also zeitgleich ca. 20.400 frequentierten die Ballonwiese im Wittringer Wald, über 33.000 Besucher befanden sich nach Aussagen eines WDR2-Sprechers gesamt im Stadtgebiet. Für Gladbeck jetzt schon ein in die Geschichte eingehender Tag, der bei bestem Wetter an allen Locations beste Stimmung herrschen ließ.

Die fast schon für Gladbeck "etablierte" und immer lustige GutDrauf WDR2-Moderatorin Steffi Neu verteilte auch gleich am Samstagmorgen 11.00 Uhr auf dem Rathausplatz mit WDR 2-Koch Helmut Gote, WDR2-Moderator Marco Schreyl,
Stadtheld Max Baumeister und Bürgermeister Ulrich Roland ihren lustig-spritzigen Charm, gemischt mit unterhaltsamen Sprüchen.
"Uli am Kochtopf", klar, Sprüche ohne Ende hielten das Publikum bei Laune.

Nicht nur Helmut Gote mit seiner Kochshow, weitere Orte wie die Stadthalle mit Bela B., Marco Schreyl im Mundart im Rathauspark oder Metereologe Frank Abel im Riesener Gymnasium sorgten für Unterhaltung der nach Gladbeck angereisten Gäste, die man unschwer am hohen Verkehrsaufkommen mit zugestopften Fahrrad- u. Pkw-Parkplätzen erkennen konnte.
Die NRW-Nachwuchsband "Red Ivy" war ebenso angesagt, wie auch "Stanfour", Hurts und im Anschluss dann "Sarah Connor" und "Silbermond".

Den WDR2feS Tag super gestemmt.

Wenn auch ca. 25 Min. Bühnendunkelheit von 21.15 - 21.40 Uhr wegen technischer Schwierigkeiten den Auftritt von Silbermond verzögerte: Für Gladbeck war dieses Sommer Open Air endlich mal ein absoluter Erfolg, zumal die Hörer am Radio und TV unzählige Male die Sätze "Gladbeck Sommer-Open-Air bundesweit vernehmen konnten.
20.400 Leute war die offizielle Besucher-Angabe eines Sicherheitschef mit einer Akkreditierungskarte zum Betreten aller Bereiche, die sich am Spätnachmittag gleichzeitig auf dem Platz befanden.
Auf dem Zugangspfad vor dem Platz lagerten ebenfalls am Wiesenstreifen durchgehend ca. 1000 Besucher.

Schnelle Hilfseinsätze

Einige Personen wurden zwischendurch vom Sanitätsdienst aus dem Wellenbrecherfeld und dem Besucherplatz begleitet oder getragen. Hier waren wohl Hitze, Kreislauf und Anstrengung im frenetischen Gefecht der Massen den harten Anforderungen vom Konzert unterlegen. Zu beobachten war, dass Hilfsdienste immer sehr schnell wie möglich zu den Orten eilten, wo Personen nach Hilfe riefen und darauf hofften.
Die Organisation dieses Sommer-Open-Air wurde schließlich von einem Sender durchgeführt, der die komplette Logistik routinemäßig über Jahre absolut im Griff hatte. Wenn nicht der Westdeutsche Rundfunk, wer dann?
Sogar an eine Behindertenbühne für Rollstuhlbenutzer hatten die Macher aus dem Westen gedacht.
Okay, nun mag der eine sagen, man hätte für einen Sonnenschutz auf der Rollibühne sorgen können. Persönlich wäre einem der freie luftige Himmel über dem Kopf, bedeckt mit weißer Kappe, lieber gewesen.

Sarah Connor und die Umstände:

1 bis 2 Lieder Fotos machen, dann wieder Fotografen-Abmarsch, durch die Security im Fotograben kontrolliert. So wurde das bei allen Künstlern gehandelt. Der Grund: Die Künstler wollen nur ziemlich frisch und unverschwitzt unmittelbar - oder nach dem 1. Song bis höchstens zum 3. Lied - abgelichtet werden.
Für Sarah Connor war die Vorgabe vom Management, keine Bilder aus dem Fotograben. So wurden denn die Pressefotografen zum Auftritt der Conner erst gar nicht in den Graben vorgelassen, der sich zwischen Wellenbrecherfeld und Bühne befand, sondern Sarah Connor konnte man nur aus gewisser Entfernung aus dem Feld ablichten. Wahrscheinlich aus Gründen der anderen Umstände wegen eine nachvollziehbare Anweisung und im Nachhinein auch verständlich, wie einige Fotos mit Babybauch im Bild belegen.

Zugegeben: Der Fotograben -

vor der hohen Open-Air-Bühne ist aus perspektivischer Sicht die volle Pleite. Wenn ein davorstehender Fotograf gerade mal in Augenhöhe vor dem Bühnenboden steht und die Künstler im schrägen 45°-Winkel nach oben ablichten soll und diese den Kopf nur geradeaus oder nach oben bewegen, so ist das die ungünstigste Perspektive überhaupt, die man sich beim WDR einfallen ließ. Bei Sarah Connor wäre der Babybauch schräg von unten für Fotografen einsehbar gewesen.
Zwar eine vollkommen menschlich-natürliche Sache überhaupt, aber nicht jede Person mag diese Perspektive.

Getränkebeschaffung - Kontrolliert?

Zum Bier/Getränke anstellen oder mal schnell einen Becher holen - war ein Satz mit x. Vom Anstellen am Pavillon in kreisrunder 8er Reihe bis zum Erhalt des Getränks und zum Rückmarsch zum Platz hätte man sich direkt wieder umdrehen müssen, um ein neues Getränk zu bekommen, bzw. um so keinen Durst verspüren zu müssen. Vielleicht hatte das aber auch den vorausschauenden Grund, den Alkoholpegel auf diese Weise zwangsweise unter Kontrolle zu behalten, denn zum ungehinderten Getränkeerhalt hätten logistisch gesehen Getränke-Pavillons in dreifacher Anzahl auch nicht gereicht.
Die Getränkepreise selbst kann man außen vorlassen, zumal kein Eintritt erhoben wurde.

Keine Schlacht im Sportpalast - Kaffeefahrt

Dank an die Hilfskräfte auf allen Positionen, ob Sanitäter, Polizei, Feuerwehr, Security, Ordnungsamt sowie Helfer aller Art die ihre Einsätze vorzüglich beherrschten. Dieses einmalige Großevent ist für Gladbeck relativ ruhig über die Bühne gegangen. Da herrschten doch im Berliner Sportpalast am 26. 10. 1958 blutige Schlachten, als der amerikanische Rock’n‘-Roll-König Bill Haley sein "Rock around the Clock" erschallen ließ. Mit Knüppeln und Stuhlbeinen wurde der
Sportpalast samt Konzertflügel nicht nur kurz und klein gekloppt, sondern auch das Orchester Kurt Edelhagen ebenfalls zur Flucht geprügelt. Da war doch die WDR2 feS Veranstaltung 2016 in Wittringen im Vergleich glücklicherweise die reinste supergemütliche "Kaffeefahrt".

Fotos: Kariger
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1 Kommentar
Harald Landgraf aus Moers | 14.09.2016 | 11:34  
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