Fotostrecke: Public Viewing 1:0 WM-Finale und After Public View-Show Humboldtstr.

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Public Viewing zum WM-Finale Deutschland gegen Argentinien in der Pieper Soccer-Arena wegen Überfüllung geschlossen. Wer sich rechtzeitig drinnen in der Halle od. oder draußen im Biergarten der Soccer-Arena ein Plätzchen sichern konnte, war gut dran. Fotos: Kariger
 
Der Biergarten der Pieper-Soccer Arena war ebenfalls bis auf den letzten Platz gefüllt. Hoffen und Bangen auf ein Tor bis zum Ende der regulären Spielzeit und darüber hnaus. Foto: Kariger

Gladbeck: Public Viewing in der angesagten Pieper-Soccer-Arena | Die meisten Fans in Gladbeck hatten sich hier, wie bereits auch zu den vergangenen Spielen, ... wenn im vorgelagerten Biergarten wettermäßig ebenfalls PV angesagt ist, ... zum Rudelgucken versammelt. Ca. 1 Std. vorher musste bereits der Zutritt zum Gelände geschlossen werden, um die notwendigen Sicherheiten aufrecht zu erhalten.

Ganz Deutschland ist also "Weltmeister", wenn es um die Euphorie geht. Den Treffer des Abends in Rio de Janeiro nach der regulären Spielzeit in der 113. Minute und einem bangendem Spiel machte der eingewechselte Mario Götze, der damit den Argentiniern spielerisch den "Dolchstoß" versetzte.

Als erste europäische Mannschaft nach einer Spielzeit von 120 Minuten holte Deutschland den Weltmeisterpokal aus Südamerika. Ein dramatisches Endspiel also mit einigen Verletzungen, wobei Christoph Kramer nicht nur eine kleine Gehirnerschütterung erfuhr, sondern u. a. auch Sebastian Schweinsteiger in der Verlängerung verletzt und getackert werden musste.

Es war ein Spiel wie unter 2 hungrigen Wölfen am Fressnapf, wo niemand dem anderen auch nur einen Happen Fleisch gönnt. Verbissen kämpften beide Mannschaften, wobei die Argentinier überhaupt nicht zimperlich mit dem Gegner umgingen. Man kann nicht von spielerisch bester Arbeit unserer 11 in diesem Kampf sprechen, aber wenn man sich aber an der Kampfentschlossenheit beider Mannschaften orientiert und den verbissenen Törjäger Lionel Messi im Estádio Maracanã, Rio de Janeiro dabei betrachtete und das WM-Endergebnis mit 1 : 0 gegen Argentinien in Form des WM-Pokals vor Augen hat, so kann Deutschland mehr als zufrieden mit diesem Ergebnis sein.
Nach 1954, 1974, 1990 und nun endlich nach 24 Jahren 2014 den Weltmeistertitel mit 4 Sternen auf den Trikots zu tragen, darauf können wir alle stolz sein.

After Public Party am Kreisverkehr Humboldstr./Postallee

Nach Spielende dann trafen sich am Kreisverkehr Postallee/Humboldt- Barbarastr. ausgelassene Fans in bisher nie erreichter Zahl, weit mehr als 500, um mit Hupkonzerten, Fahnen, Tröten, Bengalos, teilweise illegalen Böllern, Silvesterraketen, Autos aufschaukeln und Bus-Erklimmung auf sich und den WM-Titel aufmerksam zu machen. Das es sich bei einzelnen Böllern um illegale Pyrotechnik handelte, merkt alleine der Laie schon daran, dass es in der Magen- u. Ohrengegend gewaltig vibriert, wenn der Luftdruck solcher Böller abgeht.

Auch das teilweise überhebliche Auto-Aufschaukeln kann man nicht für jede Karosserie als Balsam ansehen. Andererseits kennt man ja die markanten After Public Party-Orte, kann sie meiden, bzw. muss sie nicht mit einem Fahrzeug frequentieren. Einige Mädels wurden in ihren Fahrzeugen derart durchgeschüttelt, dass es den Anschein hatte, jeden Moment knallt jemand mit dem Kopf entweder mit der Beifahrerin oder dem Türrahmen zusammen.

In diesem Auto-Korso Euphorie-Trubel soll angeblich jemand mit seinem Fuß/Bein unter einen Reifen geraten sein, wie von einigen umstehenden Leuten berichtet wurde. Auch ein Linienbus wurde gestoppt und 2 ganz mutige Fans kletterten auf das Fahrzeugdach.
Die Masse der Fans aber betrachtete mit Abstand von der Fahrbahn und vergnügter Weise das Treiben und die Autokorsos aus sicherer Entfernung am Rande des Geschehens bis in die frühen Morgenstunden.

Fotos: Kariger
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1 Kommentar
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 14.07.2014 | 18:44  
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